Strategisches Kompetenzmanagement

Über uns

Die GfWM-Fachgruppe "Strategisches Kompetenzmanagement" stellt sich vor

Kompetenzmanagement ist Wissensmanagement angewandt auf den effektiven Einsatz kluger Köpfe. Mit dieser Fachgruppe greift die Gesellschaft für Wissensmanagement ein Themenfeld auf, dessen Bedeutung für viele Unternehmen in Zeiten von Fachkräftemangel oder Demographie-Falle immer wichtiger wird, genauso wie im Kontext von oder Generation Y, Digitalisierung und Industrie 4.0: Wer was weiß, wer was kann und v.a. wer was können könnte – damit beschäftigt sich Kompetenzmanagement schön länger.

Interessant und Gegenstand der Überlegungen in der Fachgruppe ist aber weniger der Status quo.

Viel spannender sind diese Fragen im Kontext der immer weiter um sich greifenden Möglichkeiten eines zukünftigen integrierten Kompetenzmanagements, das die Möglichkeiten nutzt, die sich aus der Digitalisierung der Wissensarbeit ergeben, und auch über den unternehmensinternen Tellerrand hinaus gedacht wird – in diesem Sinne also „integriert“ ist: Beispielsweise von branchenspezifischen Kompetenzmodellen (IT, Banken, Medizin, Luftfahrt, etc.) bis hin zum Bildungssystem insgesamt.
Die Fachgruppe Strategisches Kompetenzmanagement möchte Vertretern der Industrie, Bildung und Wissenschaft eine interdisziplinäre Plattform zum Austausch zum Themenfeld des strategischen Kompetenzmanagements bieten und Fragen zur zukünftigen Nutzbarmachung und Aktivierung von Kompetenz diskutieren.

Themen der Fachgruppe

Die Antworten, die die Wissenschaft und Praxis aus Sicht des Kompetenzmanagements heute liefert, sehen wir zugleich als vielfältig und diffus an. Wir möchten unsere Debatten nicht nur auf Themen der Personalpolitik, Kompetenzentwicklung und Weiterbildung richten. Erforderlich ist aus unserer Sicht, Kompetenzmanagement insbesondere vor dem Hintergrund der sozioökonomischen und gesellschaftlichen Veränderungen zu führen und zu überlegen, welchen Einfluss Kompetenzmanagement in Wirtschaft, Politik und Bildung haben wird. Wir möchten in der Fachgruppe diskutieren:

  • Vernetzung von Kompetenz über Bildungs- und Unternehmensgrenzen hinweg
  • Ontologische Möglichkeiten zur Kompetenzvernetzung
  • Erfassen und Steuerung von Kompetenzmanagement auf Mitarbeiterebene
  • Einbindung von Kompetenzmodellen in die Wertschöpfungsprozesse und -projekte in Organisationen und zwischen Kooperationspartnern
  • Hindernisse im Kompetenzmanagements in der Praxis überwinden
  • Neue Ordnungsformen für Kompetenzen im Unternehmen
  • Reformierung der Bildungsmärkte um passende Kompetenzangebote zu liefern

An wen richten wir uns

Unsere Fachgruppe sehen wir vor allem als ein Angebot an das Top-Management aus Industrie, Mittelstand und Bildungsindustrie, um sich stärker in die Diskussion um die zukünftige Ausrichtung eines Kompetenzmanagements einzubringen.

Kompetenzmanager aus der Industrie 
Die Diskussion mit Vertretern aus Industrie und Mittelstand ist eine der Säulen unserer Fachgruppe. Unternehmensführung heute ist nicht mehr nur durch Entscheidungen zu Produktion, Kosteneinsparung oder finanzieller Bewertung geprägt. Im Mittelpunkt der Führung steht die Befähigung und Flexibilisierung von Menschen. Es geht um die Steuerung und Anpassung der „Kompetenz-DNA“ im Unternehmen und den Möglichkeiten, Mitarbeiter mit den richtigen Kompetenzen zu identifizieren, diese zu entwickeln und wertschöpfend einzusetzen. Dies ist die primäre Leadership-Aufgabe im Wissensunternehmen. Wir wollen gemeinsam diskutieren, ob das Management bereits in der Lage ist, die „Black-Box Kompetenzmanagement“ zu entschlüsseln und die Klaviatur zu beherrschen, den Kompetenz-Code im Unternehmen zu verändern? Was heißt es, Kompetenzmanagement als strategische Aufgabe zu begreifen und welche Fähigkeiten erfordert dies bei den Führungskräften, Kompetenzen in einer sich verändernden Welt zu steuern?
Kompetenzmanager aus Bildung und Wissenschaft 

Unser Angebot richtet sich zugleich an Führungskräfte im Bildungssektor. Organisationen sind immer ein Akteur im Gesamtspiel zwischen Kompetenzangebot (Bildungsmarkt, Arbeitsmarkt etc.) und der Nutzbarmachung dieser Fähigkeiten im Wirtschaftsumfeld (Weiterbildung, Selbstlernen etc.). Es geht darum, die „Transaktionsfähigkeit“ heutiger Bildungsinstitutionen kritisch zu reflektieren und die Frage nach dem Transfer von Kompetenzen zwischen Unternehmensgrenzen zu debattieren. Die Bildungsmärkte sind der Lieferant für alle wissensintensiven Branchen. Sie liefern den Input in Form hochqualifizierter Mitarbeiter, die der Motor und Katalysator für Weiterentwicklung und Innovation sind. Es gilt die Steuerung von Kompetenz „mehr“ greifbar zu machen und zu verstehen, wie Menschen ausgebildet und deren Kompetenz „transferiert“ wird. Es geht darum, die Kopplungspunkte zwischen Bildungs- und Arbeitsmarkt zu beleuchten und nach Lösungen zur Flexibilisierung zu suchen. Wir richten das Augenmerk auf die Anschlussfähigkeit der Bildungsinstitutionen zur Wirtschaft und zugleich den Möglichkeiten, Kompetenzen zwischen einzelnen Unternehmen zu vernetzten.

Ansprechpartner

Prof. Dr.-Ing. Matthias Dahlmeyer

Prof. Dr.-Ing.  Matthias Dahlmeyer

Prof. Dr.-Ing. Matthias Dahlmeyer

Dr. phil. Kai Reinhardt

Dr. phil. Kai Reinhardt

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Senden Sie uns bitte eine Anfrage zur Aufnahme als Mitglied an die E-Mail-Adresse kompetenzmanagement@gfwm.de. Bitte senden Sie uns neben Ihrer GfWM-Mitgliedsnummer Informationen zum beruflichen Hintergrund und fachlichen Schwerpunkt Ihrer Arbeit.

Herzlich, Ihr
Dr. Kai Reinhardt & Prof. Dr. Matthias Dahlmeyer