2010 – Wettbewerbsfaktor Wissensmanagement

Studie "Wettbewerbsfaktor Wissensmanagement 2010:
Stand der Praxis in der deutschen Wirtschaft"

Im Rahmen des Wissensbilanz-Kongresses „Standortvorteil Wissen“ am 19.05.2011 im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie BMWi wurde die Studie “Wettbewerbsfaktor Wissensmanagement 2010: Stand der Praxis in der deutschen Wirtschaft” von Professor Dr. Peter Pawlowsky (TU Chemnitz) vorgestellt. Diese Studie markiert einen Meilenstein in der empirischen Forschung des Wissensmanagements. Sie weist klar nach, dass Unternehmen, die erfolgreicher sind als andere, über einen deutlich höheren Ausbaustand ihres Wissensmanagements verfügen.

Hier die Pressemitteilung des BMWi vom 19.5.2011:

Für die vom BMWi geförderte Studie wurden insgesamt 3401 Unternehmen befragt. Die Studienergebnisse belegen, dass die Ressource Wissen nicht nur zum zentralen Produktionsfaktor in der deutschen Wirtschaft avanciert ist, sondern auch als Wettbewerbsfaktor einen zentralen Beitrag zum Unternehmenserfolg leistet. Ein Kernergebnis der Studie ist, dass Wissensmanagement-Aktivitäten eines Unternehmens sehr stark mit der Unternehmensleistung sowie einer hohen Innovationsfähigkeit und Mitarbeitermotivation einhergehen.

Ferner wird durch die Studie deutlich, dass dem Wissensmanagement bei der Kundenorientierung eine überragende Bedeutung zukommt. So räumt ein Großteil der befragten Unternehmen den Aktivitäten “direkter Kundenkontakt” (89 Prozent) und “Analyse und systematische Auswertung von Reklamationen” (63 Prozent) einen sehr hohen Stellenwert ein. Ein weiteres wichtiges Ergebnis der Studie ist, dass Wissensmanagement-Aktivitäten weniger von Betriebsgrößen und Branchen als von Geschäftsstrategien und Kernkompetenzen der Unternehmen bestimmt sind.

Die Studie

Eine Zusammenfassung der Studie kann über die Website des BMWi heruntergeladen werden.

Prof. Dr. Peter Pawlowsky

Prof. Dr. Peter Pawlowsky