4. GfWM-Fachteam-Treffen: Fragen und Anregungen von Boris Jäger
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Fragen zur Wissensbilanz made in Germany
- Die Wissensbilanz ist genaugenommen keine Wissensbilanz, sondern eine IC-Bilanz bzw. ein IC-Modell. Warum das Kind nicht beim Namen nennen, wie man es im englischen Sprachraum ja macht (Quelle 1, Quelle 2) - alles Marketing?
- Dieses Jahr soll einen Leitfaden 2.0 der Wissensbilanz made in Germany erscheinen (Quelle 1, Quelle 2). Ist der schon verfügbar und in wiefern unterscheidet er sich von der Version 1.0?
- Handelt es sich bei dem Modell im Rahmen des Projektes InCaS - Intellectual Capital Statement: Made in Europe um das der Wissensbilanz made in Germany? Wurde da was angepasst?
Stw.: Kompatibilität
- auch "[D]ie Wissensbilanz ist mit anderen, schon bestehenden Managementinstrumenten kompatibel, baut aber nicht explizit darauf auf." (s. Leitfaden, S. 10)
- Weit gefasst bedeutet kompatibel "miteinander verträglich", "zueinander passend". Das ist ziemlich schwammig, da bezüglich des WM-Modells alles darunter verstanden werden kann, was mit Wissensmanagement und verwandten Gebieten (IC, OL etc.) zu tun hat.
- Kompatibel bedeutet, dass sich Komponenten verständigen können oder problemlos miteinander in Verbindung treten können. Das geschieht durch zentrale Schnittstellen!
- Was soll kompatibel sein? Das GfWM-Wissensmanagement-Modell mit
- dem Strukturmodell/Vorgehensmodell der Wissensbilanz made in Germany,
- der BITKOM Wissensmanagement-Prozess-Systematik und
- der GfWM-Wissenslandkarte!?
- Zentrale Schittstelle über Wissensprozesse herstellen:
- Wissensprozesse schon enthalten in Strukturmodell der Wissensbilanz, der BITKOM Wissensmanagement-Prozess-Systematik und der GfWM-Wissenslandkarte
- => Wissensprozesse der BITKOM Wissensmanagement-Prozess-Systematik in WM-Modell einarbeiten
GfWM-WM-Modell: Verbesserungsvorschläge
- Anpassung des GfWM-Wissensmanagement-Modells unter Berücksichtigung der Kompatibilitätsbestrebungen/Feedbackschleife von Stakeholder zu Stakeholder
- Ich lass das mal so stehen als Ideengeber. Machen Sie sich bitte Ihre eigenen Gedanken darüber! Nur soviel,
- ganze Linien: das Sichtbare; gestrichel Linien: das Unsichtbare
- Stakeholder sind auch innerhalb der "Lernenden Organisation" - Mitarbeiter!
- die Wissensmanagementprozesse sind Unterstützungsprozesse der übrigen Prozesse
- wenn die Wissensbasis über die "Lernende Organisation" hinaus geht, entfällt die Feedbackschleife von Stakeholder zu Stakeholder über Lernen auf der Wissensbasis; nur Feedback von Staleholder, da nachgelagert - Stw.: Lernen von Kunden
GfWM-WM-Modell: White Paper
- White Paper unter Berücksichtigung der Kompatibilitätsbestrebungen und damit evt. verbundenen Veränderungen am Modell verfassen.
- Kap. 3.3 (Konzept Wissensbasis ...) und Kap 3.4. (Mensch-Infrastruktur-Inhalte...) sollten zusammen unter "Wissensbasis" laufen und entsprechend aufeinander abgestimmt werden
- ISO und Lernende Organisation unter Kap. "Kompatibilität" zusammenfassen und auch Wissensbilanz, Wissensmanagement-Prozess-Systematik und Wissenslandkarte aufführen
Publizieren des WM-Modells in ...
- Das GfWM-WM-Modell sollte zuerst in Fachzeitschriften mit dem Hauptaugenmerk auf Wissensmanagement veröffentlicht werden. Nachdem man darüber kompetentes Feedback erhalten und das Modell evt. angepasst hat, kann es einer breiten Öffentlichkeit im Rahmen von Artikeln in nicht fachspezifischen Zeitschriften auf relativ solider Basis präsentiert werden.
- Herr Heisig hat angeregt, das Modell auch schon in wissenschaftlichen Fachzeitschriften zu veröffentlichen: Folgend meine Favoriten - weil alle frei zugänglich (!):
- Weitere Zeitschriften bei der Weltweiten Wissensmanagement-Landschaft unter Journale & Zeitschriften

