Diskussion:GfWM -Wissensmanagement-Modell @ GfWM-Stammtisch Stuttgart 2008
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Fragen / Anmerkungen beim Stammtisch
(-> Antworten von Ulrich Schmidt)
(@ Ulrich: Ich hoffe, ich habe deine Antworten einigermaßen richtig wiedergegeben! Sonst bitte ändern.)
- Wo ist die Strategie? (-> Strategie ist in "Prozesse" enthalten)
- [Boris Jäger] Wenn Sie die Wissens- bzw Wissensmanagementstrategie meinen, die ist in den Wissensmanagementprozessen enthalten, die meines Erachtens noch in das Modell eingearbeitet werden müssen (s. dazu mein Vorschlag)
- Ein sehr gutes Modell! Aber: Wo wird Wissen gemanagt? (-> Um Wissensmanagement darzustellen, kann man bestimme Pfeile verstärken und Maßnahmen eyplizit nennen - Ergänzungen "auf der Tonspur".)
- [Boris Jäger] Wenn Sie damit meinen "Wo wird Wissen interventionistisch gemanagt?", dann ist die Antwort, durch Eingriffe in die Wissensbasis mit Hilfe von Wissensmanagementprozessen, die wie gesagt, noch in das Modell eingearbeitet werden müssen. Abgesehen davon wird Wissen tagtäglich auf der Wissensbasis "gemanagt" - der Kreislauf: Man unterstützt die Prozesse mit dem Wissen der Wissensbasis und lernt aus den Prozessergebnissen, was wiederum die Wissensbasis verändert. Allerdings verändtert sich die Wissensbasis nicht optimal (Stw. Hindernisse/Barrieren), deshalb die Intervention in die Wissensbasis.
- Ich lerne doch in den Prozessen; warum ist "Lernen" als eigener Kasten extrahiert? (-> Weil wir das explizit betonen / hervorheben wollten.)
- [Boris Jäger] Sie lernen in den Prozesse aber auch aus den Prozessen
- Änderungsvorschlag: "Lernen" als "Lern-Prozesse" in den Kasten "Prozesse" integrieren (-> Das hatten wir diskutiert, "Lernen" soll aber als besonders wichtig heraus gestellt werden.)
- [Boris Jäger] Anstatt "Lern-Prozesse" "Wissensmanagement-Prozesse" als Unterstützungsprozesse in den Kasten "Prozesse" (s. dazu mein Vorschlag); Kasten "Lernen" in "Lern-Prozesse" umbenennen ist nicht schlecht
- Änderungsvorschlag: Sollte der Rückkopplungspfeil durch "Wissensbasis" bzw. durch "lernenden Organisation" hindurch laufen?
- [Boris Jäger] Rückkoppelungspfeil durch "Lernen" bzw. "Lern-Prozesse" (s. dazu mein Vorschlag)
- "Projekte" fehlen. Projekte sind im Gegensatz zu "Prozessen" einmalig, nicht aneinander anschließend und dauerhaft. Projekte bergen immenses Lernpotenzial. Projekte sind "Enabler", können Prozesse beeinflussen. Änderungsvorschlag 1: Statt "Prozesse" "Prozesse und Projekte" oder "Aktivitäten" verwenden. Änderungsvorschlag 2: "Prozesse" schattieren + "Organisations-Aktivitäten"
- [Boris Jäger] Ein Projekt ist auch ein Prozess, wenn auch nur ein Einmaliger; "Aktivitäten" beißt sich mit der ISO9000, könnte man aber darüber diskutieren
- Umwelt nicht auf "Stakeolder" reduzieren (-> Das ist nicht der Fall.)
- Änderungsvorschlag: Den Rahmen der "Wissensbasis" über die Grenze der "lernenden Organisation" hinausziehen, denn Menschen / Kompetenzen können auch außerhalb der Organisation verfügbar sein.
- [Boris Jäger] Da stimme ich zu!!! (s. dazu mein Vorschlag)
- Änderungsvorschlag: "Umwelt" durch "Umfeld" ersetzen; Der Begriff wirkt offener und hat nicht den "Öko-Charakter". (-> "Umwelt" wurde gewäht in Anlehnung an die ISO 9000) Ein weiterer Teilnehmer meint, "Umwelt" sei durchaus ein gängiger Begriff für das, was hier dargestellt werden soll.
- Änderungsvorschlag: "Output" statt "Produkt"
- [Boris Jäger] "Output" ist zu allgemein, oder?; Änderungsvorschlag: "Produkte & Dienstleistungen" statt "Produkt"
- Welchen Nutzen hat das Modell? (-> Es soll leicht verständlich sein und anschlussfähig an ISO 9000 etc.)
- [Boris Jäger] Das Modell soll weiterhin Kompatibel mit Strukturmodell der Wissensbilanz Made in Germany und der BITKOM-WM-Prozesssystematik werden; Eine Balance zwischen Einfachheit für Laien und Komplexität für Experten muss gefunden werden!!!

