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gfwm newsletter 2. Quartal 2026

Information und Austausch im Netzwerk der GfWM

Mai/Juni 2026 2. Quartal – 24. Jahrgang, Nr. 120 ISSN 1864-2098

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… Wissen in Organisationen ist eine spannende Sache: oft entsteht es in Projekten, Meetings, spontanen Gesprächen, kleinen Alltagserfahrungen oder es steckt in Notizen mit kryptischen Dateinamen wie oben.

Organisationen beschäftigen sich zunehmend damit, wie dieses wertvolle Know-how gesichert und geteilt werden kann – etwa durch Lernpartnerschaften, Praxis-Communities oder kurze Erfahrungsformate im Arbeitsalltag. Statt nur Informationen abzulegen, rückt der Austausch zwischen Menschen stärker in den Mittelpunkt.

In diesem Sinne wünschen wir Euch viel Freude beim Lesen der neuen Ausgabe des gfwm newsletters – mit zahlreichen Infos, relevanten Perspektiven aus der GfWM und vielleicht der einen oder anderen Idee, die Ihr für die Arbeit mit der GfWM und mit dem Netzwerk des Vereins mitnehmen könnt!

Stefan Zillich
Redakteur und Ansprechpartner
Kontakt
gfwm newsletter Infos und Archiv

Den nächsten gfwm newsletter erhaltet Ihr übrigens Mitte August 2026.

Editorial

Liebe Mitglieder der GfWM,
liebe Leser*innen des gfwm newsletter,

mit der Mitgliederversammlung im Mai wurde ein neuer Vorstand für die kommenden zwei Jahre gewählt. Ich freue mich sehr, gemeinsam mit Karsten Ehms, Anne Holtz, Martin Harnisch und Verena Döhler die GfWM in dieser Zeit mitzugestalten.

Die Perspektiven und Schwerpunkte innerhalb des neuen Vorstands zeigen dabei sehr gut, was die GfWM ausmacht: unterschiedliche Erfahrungen, Fachrichtungen und Blickwinkel zusammenzubringen und daraus neue Impulse für modernes Wissensmanagement entstehen zu lassen. Ob Community Building, internationale Vernetzung, digitale Zusammenarbeit, Wissensarbeit im KI-Zeitalter oder die stärkere Sichtbarkeit von Wissensmanagement in Organisationen und Gesellschaft, all diese Themen leben vom Austausch und vom Mitgestalten.

Ein Thema, das aktuell viele von uns beschäftigt, ist der Umgang mit Künstlicher Intelligenz im Wissensmanagement. KI verändert Wissensarbeit bereits heute spürbar und wirft gleichzeitig neue Fragen auf: Wie schaffen wir Orientierung? Wie verbinden wir technologischen Fortschritt mit Erfahrung, Kontext und Zusammenarbeit? Und wie gestalten wir Wissensmanagement so, dass es Menschen auch in Zukunft wirksam unterstützt?

Als GfWM möchten wir diese Entwicklungen aktiv begleiten und Räume für Austausch und gemeinsames Lernen schaffen. Ein besonderer Fokus liegt deshalb in diesem Jahr auf dem GKC (GfWM Knowledge Camp) im Oktober in Berlin, bei dem wir uns intensiv mit Wissensmanagement im Kontext von KI beschäftigen werden. Weitere Informationen zum GKC findet ihr unter www.gfwm.de/gkc26/

Die GfWM lebt von Beteiligung, Vernetzung und der Offenheit ihrer Community. Deshalb freue ich mich besonders auf den Austausch mit euch in den kommenden Monaten, auf neue Ideen, gemeinsame Themen und darauf, die Community weiter miteinander zu vernetzen.

Nun wünsche ich euch viele inspirierende Impulse bei der Lektüre dieser Ausgabe.
Herzliche Grüße,
Lukas Wünsch

Der neu gewählte Vorstand der GfWM stellt sich vor

Im Rahmen der GfWM-Mitgliederversammlung am 08. Mai 2026 wählten die vor Ort in Berlin anwesenden und online teilnehmenden Mitglieder turnusgemäß den Vorstand des Vereins.

Karsten Ehms, Präsident, Kontakt

Karsten Ehms, Dipl.-Psych., Dr. phil., beschäftigt sich seit 1995 professionell mit Themen des organisationalen Lernens und Wissens. Seit dem Jahr 2000 unterstützt er in der Siemens AG geschäftsführende Einheiten unterschiedlichster Größe dabei, strategische und operative Herausforderungen des Wissensmangements zu meistern. Er ist Koautor des ersten Reifemodells auf diesem Gebiet (KMMM®) und realisierte verschiedene Projekte zur Wissensorganisation. Zwischen 2005 und 2015 war er Moderator der Siemens-weiten Community of Practice für Wissensmanagement. Er war Projektmanager für verschiedenste Social Collaboration Projekte. Die Entwicklung und Einführung der ersten globalen Social Media Plattform im Jahr 2006 belegte seine Konzepte zur Einführung partizipativer und nutzer-zentrierter Plattformen im Organisationskontext. Diese Wissensplattform hat er bis heute in verschiedensten Rollen betreut und weiterentwickelt.
An der Universität Augsburg forschte er zum Einsatz von Mitarbeiterweblogs im Wissensmanagement und wurde im Jahr 2010 promoviert. Dr. Ehms ist ein erfahrener Organisationspsychologe mit fundierter Expertise in strategischem Management und nutzerzentrierten Informationsarchitekturen. Sein Wissen stellt er gerne in Vorträgen und Lehrveranstaltungen als Redner und Dozent zur Diskussion.
Dr. Karsten Ehms gehörte von 2019 bis 2024 dem Beirat der Gesellschaft für Wissensmanagement e. V. (GfWM) an und ist 2026 erneut zu deren Präsident ernannt worden.

Anne Holtz, Vizepräsidentin, Kontakt

Anne Holtz ist seit 2019 Mitglied der GfWM und seitdem Mitglied der Koordinatorengruppe für die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg. Seit 2022 ist sie aktives Organisationsmitglied des jährlich stattfindenden KnowledgeCamps maßgeblich für Technik, Projektmanagement und zusammen mit Andreas Matern für die allgemeine Eventorganisation zuständig. Sie gehört seit 2023 dem Vorstand an und wurde 2024 und 2026 erneut zur Vizepräsidentin gewählt.
Anne Holtz verfügt über internationale Erfahrungen im Bereich Wissensmanagement bei einem international agierenden Wirtschaftsprüfungsunternehmen mit über 300 Tausend Mitarbeiter:innen weltweit. Für die Region Asia-Pacific zuständig war sie hier als Teil des internationalen Knowledge Teams vor allem für das globale Intranet zuständig und die Umsetzung von Communities of Practices.
Sie hat Wissensmanagement von einer sehr praktischen und anwenderorientierten Seite kennengelernt und schöpft für angrenzende Tätigkeitsbereiche wie Prozess-, Qualitäts- und Projektmanagement aus diesem Erfahrungswissen. Ihre Stärke in der Technik entdeckend, hat Sie sich in Richtung der IT spezialisiert und ist momentan in der Digitalisierung des Gesundheitswesens in Deutschland unterwegs.
Ihr Ziel im Kontext der GfWM ist es Wissensmanagement interessant, greifbar und implementierbar zu machen und durch Formate wie dem KnowledgeCamp den Digital Natives die Wichtigkeit von Knowledge Management näher zu bringen.

Lukas Wünsch, Vizepräsident, Kontakt

Lukas Wünsch arbeitet als Head of Portfolio bei MHP und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Themen Wissensmanagement, Collaboration, Communities of Practice und organisationaler Transformation. In seiner Arbeit begleitet er Organisationen dabei, Wissen besser zu vernetzen, Zusammenarbeit wirksamer zu gestalten und moderne Technologien wie Microsoft 365 und KI sinnvoll in den Arbeitsalltag zu integrieren.
Besonders wichtig ist ihm dabei die Verbindung von Wissensmanagement, Community Building und praktischer Wirkung. Aus seiner Sicht wird Wissensmanagement im KI-Zeitalter nicht weniger relevant, sondern sichtbarer und strategischer denn je. KI kann Informationen schneller zugänglich machen, echter Mehrwert entsteht jedoch erst dort, wo Wissen Menschen verbindet, Orientierung schafft und in wirksame Zusammenarbeit übersetzt wird.
Innerhalb der GfWM möchte Lukas dazu beitragen, internationale Perspektiven, moderne Wissensarbeit und praxisnahe Impulse stärker miteinander zu verbinden. Ein besonderer Fokus liegt für ihn auf Themen wie Knowledge Readiness für KI, Communities of Practice sowie neuen Formen des Wissensaustauschs und Lernens in digitalen Arbeitsumgebungen.
Neben seinem Engagement innerhalb der GfWM ist Lukas (inter)national in verschiedenen Community- und Konferenzformaten rund um Wissensmanagement, KI und moderne Wissensarbeit aktiv. Ihn begeistert besonders die Frage, wie Organisationen auch im KI-Zeitalter lernfähig, vernetzt und menschlich bleiben.

Verena Döhler, Mitglied des Vorstands, Kontakt

Verena Döhler, M.A., geboren 1975 in Hamm/Westf., lebt seit 1996 in Konstanz am Bodensee. Nach mehr als 20 Jahren Berufserfahrung im Technischen Service und in der Technischen Dokumentation ist sie 2025 in die Freiberuflichkeit gewechselt – mit dem Schwerpunkt Personalentwicklung und Prozessberatung.
Wissensmanagement zieht sich als roter Faden durch ihren gesamten beruflichen Werdegang. In ihrem Masterstudium Personalentwicklung lagen ihre Schwerpunkte auf Wissens-, Kompetenz- und Wertemanagement sowie strategischer Organisationsentwicklung. Als Projektleiterin und Abteilungsleiterin überführte sie diese Grundlagen in die Praxis: Sie verantwortete ein hybrides Team in Deutschland und Kamerun und implementierte strukturierte Wissenstransferformate, um implizites Erfahrungswissen übertragbar zu machen. Im Rahmen der digitalen Transformation gestaltete sie den Change-Prozess aktiv und entwickelte Maßnahmen zum Einsatz von KI und kollaborativer Wissensarbeit.
In der GfWM engagiert sie sich seit 2021: zunächst als stilles Mitglied und regelmäßige Teilnehmerin des KnowledgeCamp. Seit 2025 ist sie Teil des Orga-Teams des KnowledgeCamp im Bereich Social Media und übernahm die Online-Moderation der Veranstaltung. Seit 2026 ist sie außerdem Mitglied der GfWM-Gruppe „female empowerment“.
Im Vorstand möchte sie drei Schwerpunkte setzen: Wissensarbeiter:innen in disruptiven Zeiten stärken, die Schnittstelle von Wissensmanagement und Learning & Development sichtbar machen sowie Wissensmanagement als strategisches Praxisthema für KMU etablieren.

Martin Harnisch, Mitglied des Vorstands, Kontakt

Kurz nach seiner Ausbildung zum Fachinformatiker stieß Martin Harnisch im Rahmen der technischen und konzeptionellen Umstellung einer Knowledge Base auf den Begriff der Wissenskodifizierung. Wenig später kam er mit dem Thema Wissensmanagement in Kontakt. Was 2017 für ihn als Nebenaufgabe begann, entwickelte sich zu einer Begeisterung, die seine berufliche Ausrichtung grundlegend veränderte. Durch Selbststudium und diverse Weiterbildungen arbeitete er sich weiter in das Thema ein und übernahm in verschiedenen Unternehmen Verantwortung als Knowledge Management Lead. Seit 2024 ist er zusätzlich freiberuflich als Berater für Wissensmanagement und Wikis in Organisationen tätig.
Im Rahmen seiner Lernreise stieß Martin Harnisch 2022 auf die GfWM und lernte dort viele Menschen kennen, die seine Begeisterung teilen. Seitdem engagiert er sich in unterschiedlichen Formaten der GfWM, u.a. im Orga-Team des jährlich stattfindenden KnowledgeCamps, im Wissensmanagement Learning Circle, in der Wiki Community of Practice und in verschiedenen Fachgruppen.
Sein Ziel als Vorstandsmitglied ist es, den Blick in der GfWM bewusst auch nach innen zu richten: auf die Menschen, welche die GfWM tragen. Onboarding, Transparenz, niedrigschwellige Peer-to-Peer-Kommunikation und die Aktivierung der Mitglieder sind die Schwerpunkte, auf die er seine Aktivitäten konzentrieren will.

Aktivitäten der GfWM

Der Beirat der GfWM setzt Impulse

von Juliane Dieckmann, GfWM Beiratsvorsitzende

Impulse setzen …
… hat sich der GfWM Beirat neben seiner Rolle als unterstützender Begleiter des Vorstandes mit Freude auf die Fahne geschrieben und startete dieses Jahr mit der Session-Reihe „GfWM Impulse“. In dem 60 – 90min Austauschformat – for GfWM Members only – berichten die Beiratsmitglieder aus unterschiedlichen Perspektiven (Wirtschaft, Wissenschaft, Beratung, …) über aktuelle Fragestellungen aus ihrem eigenen Wissensumfeld und gehen dabei mit Mitgliedern des GfWM in spannende Diskussionen. – Wir sprachen mit den Wissensexpert*innen und Sessiongeber*innen Gabriele Vollmar und Dr. Benjamin Nakhosteen.


(Fragen: Juliane Dieckmann): Liebe Gabriele, lieber Benjamin, worum ging es in euren Impulsen?

Gabriele Vollmar: In meinem Impuls ging es um die Frage, wie das Wissensmanagement, vor allem ein nachhaltiger Wissenstransfer in Netzwerkstrukturen gestaltet werden kann. Mit Netzwerkstrukturen habe ich mich auf Kontexte bezogen, in denen mehrere Organisationen kollaborieren und daher ein multidimensionales Wissensmanagement notwendig ist.

Benjamin Nakhosteen: Mein Impulsvortrag adressiert die systematische Verankerung von Wissensmanagement als Führungsaufgabe. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Führungskräfte zur Sicherung, Entwicklung und Nutzung organisationalen Wissens beitragen – insbesondere unter den Bedingungen von Transformation, Fachkräftemangel und demografischem Wandel.
Auf Basis des im Buch „Wissensorientierte Führung“ (siehe Hinweis zu neuer Fachliteratur in diesem Newsletter) entwickelten Ansatzes wird ein strukturierter Bezugsrahmen vorgestellt, der wissensbezogene Anforderungen in konkrete Führungsdimensionen und Handlungsfelder übersetzt und damit sowohl konzeptionelle Orientierung als auch praktische Anschlussfähigkeit bietet. Zugleich dient der Impuls dazu, zentrale Argumentationslinien und Anwendungsfelder des Buches einer fachlich interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Was hat euch persönlich zu eurem jeweiligen Thema geführt – und weshalb ist es für euch ein besonderes Anliegen, dies mit unseren GfWM Mitgliedern zu teilen?

Benjamin Nakhosteen: Die Themenwahl beruht auf der Beobachtung, dass Wissensmanagement in Organisationen häufig auf methodische und technologische Aspekte reduziert wird, während die Rolle der Führung als zentraler Gestaltungsfaktor vergleichsweise wenig systematisch betrachtet wird.
Empirische Erfahrungen aus der Praxis sowie die konzeptionelle Auseinandersetzung im Rahmen des Buchprojekts zeigen, dass die Wirksamkeit von Wissensprozessen wesentlich durch Führungsentscheidungen und -verhalten geprägt wird. Vor diesem Hintergrund besteht ein besonderes Anliegen darin, Wissensorientierung als integralen Bestandteil von Führung zu rahmen und damit eine zentrale Lücke zwischen vorhandenen Konzepten und ihrer nachhaltigen Umsetzung in Organisationen zu adressieren.

Gabriele Vollmar:  Ich habe den Impuls genutzt, um gewissermaßen meine eigene Denkarbeit in progress gemeinsam mit den Teilnehmenden zu reflektieren und zu diskutieren. Das war sehr hilfreich. Die Fragestellung beschäftigt mich seit einiger Zeit aufgrund aktueller Projekte intensiv.

Wir wollen mit der Session-Reihe Impulse setzen. Benjamin, was denkst du, welchen konkreten Mehrwert konnten die Teilnehmenden aus deiner Sicht mitnehmen?

Benjamin Nakhosteen: Der Impuls vermittelt ein differenziertes Verständnis wissensbezogener Führungsanforderungen.Teilnehmende erhalten konkrete Ansatzpunkte für die Praxis, etwa zur bewussten Gestaltung von Wissenstransfers, zur Integration von Lernen in Arbeitsprozesse oder zum systematischen Umgang mit Erfahrungswissen. Diese Ansätze lassen sich teilweise unmittelbar anwenden.Über kurzfristige Maßnahmen hinaus zielt der Ansatz auf eine nachhaltige Weiterentwicklung des Führungsverständnisses sowie auf Veränderungen organisationskultureller Routinen im Umgang mit Wissen, insbesondere im Hinblick auf Transparenz, Verantwortung und gemeinsame Lernprozesse.

Gabriele, ließen sich Ansätze aus deinem Beitrag direkt in die Praxis umsetzen oder ging es dir mehr über nachhaltige Impulse?

Gabriele Vollmar: Direkt in die Praxis umsetzen? Eher nicht. Ich hoffe aber, ich habe ein kreatives Nachdenken angeregt. Das Padlet, das wir während des Impuls benutzt haben, ist noch verfügbar und einige Posts wurden erst nach dem Impuls gemacht, was mich sehr freut (mehr dazu auf der GfWM-Website).

Ein kurzer Blick nach vorne. Wie schätzt ihr den künftigen Einfluss von KI, Large Language Models und agnetic working auf euer Thema ein? Wo seht ihr die größten Potenziale – und wo die zentralen Herausforderungen?

Benjamin Nakhosteen: Künstliche Intelligenz – insbesondere LLMs und agentische Systeme – verändert den Zugang zu Informationen sowie deren Verarbeitung und Aufbereitung grundlegend. Dadurch entstehen neue Möglichkeiten zur Unterstützung wissensintensiver Arbeit, etwa in Form verbesserter Wissensverfügbarkeit, Dokumentation und Vernetzung. Gleichzeitig bleiben zentrale Anforderungen bestehen: Wissen muss kontextualisiert, bewertet und in handlungsrelevante Zusammenhänge überführt werden. Diese Leistungen lassen sich nicht vollständig technisieren und erfordern weiterhin aktive Führungsverantwortung. Das wesentliche Potenzial liegt daher in der gezielten Integration von KI als Unterstützungsinstrument wissensorientierter Führung. Die zentrale Herausforderung besteht darin, technologische Möglichkeiten verantwortungsvoll in organisationale Praktiken einzubetten und dabei Reflexion, Lernfähigkeit und kollektive Wissensentwicklung bewusst zu gestalten.

Gabriele Vollmar: Ich will jetzt nicht wiederholen, was zu den Einsatzmöglichkeiten von KI im Wissensmanagement schon an vielen Stellen gesagt wurde. Momentan beschäftige ich mich eher mit der Frage, wo die KI in der Theorie des Wissensmanagements ihre Spuren hinterlassen hat, z. B. in den Modellen. Ansonsten ist mein Beruf Beraterin einer der am stärksten durch KI gefährdeten laut einer aktuellen Studie des Kieler Instituts für Weltwirtschaft. Schauen wir mal…

Vielen Dank Euch beiden für das Gespräch!!

Der nächste GfWM Impuls #4: Beyond Lessons Learned – Mustersprachen zur nachhaltigen Sicherung von Erfahrungswissen von Angelika Mittelmann findet am 17. Juni 2026 remote statt (mehr dazu auf der GfWM Website).

Im vierten Impuls wird Angelika den beiden Fragen nachgehen, warum so viele „Lessons Learned” über die Jahre gesammelt wurden, ohne wirksam zu werden, und wie mit Mustersprachen Abhilfe geschaffen werden kann.

Wir freuen uns auf einen spannenden Austausch!


Aktivitäten der GfWM

Die GfWM auf der KMWorld Europe 2026

von Andreas Matern

Die GfWM war sogenannter Industry Partner der erstmals stattfindenden KMWorld Europe in London. Vom 13. – 15. April 2026 trafen sich ca. 220 Teilnehmende aus ganz Europa (nach inoffiziellen Aussagen stellten die Deutschen dabei, gleich nach den Briten die zweitgrößte Gruppe), wobei etwa die Hälfte ebenfalls am parallel in der gleichen Location stattfindenden Taxonomy Boot Camp London teilnahmen.

Hoch über den Dächern der City of London, v.l.n.r. Andreas Matern, Victoria Köstner, Lukas Wünsch (Bild: Victoria Köstner)

Die GfWM war sichtbar durch Mitglieder vertreten, so u.a. Victoria Köstner (mit einem Workshop “Beyond lessons learned: embedding tacit knowledge in project ecosystems”), Lukas Wünsch und Andreas Matern.

Im Rahmen des von Andreas Matern (im Namen der GfWM) moderierten Tracks “Communities & Collective Intelligence” sprach Lukas Wünsch zusammen mit Rebecka Isaksson, KnowFlow Value, Schweden zum Thema “From social clubs to strategy – unleashing true business value from communities”.

V.l.n.r. Donnie MacNicol, Jonathan Norman, Andreas Matern, Rebecka Isaksson, Lukas Wünsch (Bild: Andreas Matern)

Weitere Vorträge im Track waren Robert Taylor, UK “Time to get back to the core of communities?”, Rory Huston, u.a., Buro Happold Engineers, UK “Human connections: why Communities of Practice endure in an AI world”, Line Holmung Andersen, UN Department of Peace Operations “The knowledge power of online networks—the Network for Uniformed Women Peacekeepers”, sowie Jonathan Norman & Donnie MacNicol, Team Animation, UK “Using human-centric data to facilitate knowledge sharing, psychological safety, inclusion, & collaborative working

Lukas Wünsch über die KMWorld Europe:

„Nachdem ich letzte Woche auf der KMWorld Europe über Communities of Practice als strategischem Vorteil gesprochen hatte, blieb mir eine Botschaft besonders im Gedächtnis. Viele Organisationen wollen Ökosysteme. Zu viele belohnen jedoch nach wie vor das Ego.

Unternehmen investieren in KI, Engage, Copilot und neue Wissensinitiativen. Doch innerhalb der Organisation bleiben oft alte Gewohnheiten bestehen: Revierverteidigung, Wissenshortung, das Streben nach Sichtbarkeit und die Optimierung von Silos. Genau dort verlangsamt sich die Transformation in der Regel.

Engage kann Communities verbinden. Copilot kann den Zugang zu Wissen verbessern. Aber keines von beiden kann die Revierkultur ändern. Deshalb sind Communities of Practice so wichtig. Sie verbinden Fachwissen über Silos hinweg, beschleunigen das Lernen, reduzieren Doppelarbeit und verwandeln individuelles Know-how in gemeinsame Kompetenz. Sie helfen Organisationen dabei, von Besitzdenken zu Mitgestaltung, von Hierarchien zu Netzwerken und von isolierten Experten zu gemeinsamer Intelligenz zu gelangen.

Der nächste Wettbewerbsvorteil entsteht vielleicht nicht dadurch, wer am meisten KI einsetzt. Er entsteht vielleicht dadurch, wer Ego-Reibungen am schnellsten abbaut. Was blockiert das Ökosystem-Denken in Ihrer Organisation heute am meisten: Anreize, Führung oder Kultur?“


Aktivitäten der GfWM

Den Kompetenzkatalog auf Herz und Nieren testen

von Verena Döhler, Teinehmerin

Wenn Claudia, Naomi oder Isidor Wissen managen, was tun sie dann eigentlich genau? Wir haben das in einem Workshop mit dem GfWM-Kompetenzkatalog nachgemessen.

Die Fachgruppe GfWM Kompetenzkatalog unter der Leitung von Gabriele Vollmar lud zu einem Workshop ein, um den Kompetenzkatalog Wissensmanagement in der Praxis zu erproben. Auf seiner Grundlage lassen sich individuelle Kompetenzprofile für unterschiedliche Rollen im Wissensmanagement erstellen.

Drei Personas – drei Wissensmanagement-Welten

Dafür arbeitete die Gruppe mit drei fiktiven, aber realistisch gezeichneten Personas: Claudia ist Community Facilitator in einem internationalen Maschinenbauunternehmen und begleitet neu entstehende Communities of Practice von der Gründung bis zur Selbstständigkeit. Naomi führt als Guide durch das Ars Electronica Center in Linz, passt ihre Touren dynamisch an jede Besuchergruppe an und vermittelt Themen von KI bis Biotechnologie. Isidor schließlich ist Zimmerermeister, Restaurator und Chef eines 12-köpfigen Handwerksbetriebs – und hat für sein Team eine eigene Wissensmanagement-Strategie mit Thementagen, AR-Tools und einem kompetenzbasierten Gehaltssystem entwickelt.

Unsere drei Personas: Isidor, Naomi und Claudia (Fotonachweis: KI-generiert mithilfe von Nano Banana 2, Verena Döhler)

Was der Katalog leistet – und was noch offen bleibt

Ja, alle unsere fiktiven, aber realitätsnahen Personas hantieren mit Informationen und Wissen, aber zu welchem Grad, in welcher Komplexität, in welcher Tiefe, wie spezifisch? Wir haben das mit detektivischem Spürsinn unter die Lupe genommen und heiß diskutiert. Ziel war es, für diese drei sehr unterschiedlichen Rollen Kompetenzprofile zu erstellen. Spoiler: Nicht alle Profile sind fertig geworden. Dafür war der Austausch intensiv und brachte viele Ideen und Anregungen mit. Besonders wertvoll war unsere Perspektivenvielfalt innerhalb der Gruppe: Sichtweisen aus Management, Personalentwicklung, Didaktik, QM/Audit kamen zutage. Ein Austausch, der mit dem Ende des Workshops noch nicht beendet ist, sondern nun im Rahmen der Fachgruppe weitergehen soll. 

Mein Workshop-Fazit fällt wie folgt aus: Ein toller Katalog macht noch keine rasche oder gar einhellige Antwort möglich.Wir sind noch nicht fertig mit unseren Profilen und freuen uns daher über eure rege Unterstützung. Interessierte können den Katalog als Excel-Datei herunterladen und eigene Profile gestalten. Wer ein Profil erstellt, darf es gerne an die Fachgruppe GfWM Kompetenzkatalog weitergeben – der Fundus an Beispielprofilen auf der GfWM-Website soll weiter wachsen.


Aktivitäten der GfWM

Der neue Band der GfWM-Reihe „Das Kuratierte Dossier“ beleuchtet Co-Creation im Wissensmanagement

Knowledge and Co-Creation – Das Kuratierte Dossier Bd. 8 – lesen und bestellen

Die Gesellschaft für Wissensmanagement (GfWM) veröffentlicht im Mai 2026 den neuen Band ihrer Reihe Das Kuratierte Dossier. Der inzwischen achte Band greift den Themenschwerpunkt des KnowledgeCamp 2025 auf: „Knowledge and Co-Creation“. Die Publikation ist sowohl gedruckt als auch online erhältlich.

Wie lassen sich Wissen und Ideen gemeinsam entwickeln, Entscheidungen partizipativ treffen und tragfähige Lösungen gestalten? In zehn lesenswerten Beiträgen schildern Autorinnen und Autoren Ideen, Erfahrungen und Resultate co-kreativer Ansätze beim Umgang mit Wissen aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven und Anlässen.

Einzelne Beiträge aus Das Kuratierte Dossier „Knowledge and Co-Creation“

Beiträge aus der Praxis und aus dem GfWM-Netzwerk

Impulse stammen von Expertinnen und Experten aus der Praxis sowie aus den Netzwerken der Corporate Learning Community, dem New Club of Paris, der lernOS-Community und der GfWM: Open Educational Practices – Productive Imagination – Co-kreatives Zeichnen – Aalto Societal Innovation Camp – KI-Prompting: Tertiary Orality – Co-Creation als Übersetzungsmaschine im KI-Zeitalter – Buchprojekt der Corporate Learning Community – DART-Modell im M&A-Prozess – Wissensmodellierung am Beispiel des Strommarkts – DATEV-CoCreationCamp

Die von der GfWM herausgegebene und redaktionell von Andreas Matern und Stefan Zillich betreute Publikation umfasst 80 Seiten und erscheint in hochwertiger Gestaltung. Sie richtet sich an Fach- und Führungskräfte, die den Umgang mit Wissen durch Co-Creation gemeinschaftlich gestalten wollen.

Einzelne Beiträge aus Das Kuratierte Dossier „Knowledge and Co-Creation“

Print-Version vergriffen – Nachdruck in Vorbereitung

Das Redaktionsteam und die Autor:innen freuen sich sehr über die große Nachfrage insbesondere nach der gedruckten Version des Kuratierten Dossiers. Die erste Druckauflage ist inzwischen vergriffen, der Nachdruck bereits in Vorbereitung. Hier könnt Ihr schon jetzt per Mail vorbestellen.

📙 Gedruckte Ausgabe per Mail bestellen
⬇️ Einzelbeiträge und gesamte Ausgabe als PDFs
ℹ️ Über die GfWM-Reihe Das Kuratierte Dossier
✉️ Kontakt zur Redaktion



Aktivitäten der GfWM

Neues aus der GfWM-Fachgruppe Wissens- und Innovationsmanagement in der Wissenschaft

von Edith Salz und Jonathan D. Geiger

Wer oder was ist die Fachgruppe Wissens- und Innovationsmanagement in der Wissenschaft (WIMWi)?

Unsere GfWM-Fachgruppe Wissens- und Innovationsmanagement (WM&IM) in der Wissenschaft beschäftigt sich in erster Linie mit der Einführung, dem Einsatz und der Adaption von WM&IM-Methoden und -Tools in wissenschaftliche Arbeitskontexte, z. B. On- und Offboarding-Methoden von Mitarbeiter*innen in wissenschaftlichen Projekten und Bibliotheken, Zettelkästen für das persönliche Wissensmanagement oder Wissensmanagement im Studium. Die Fachgruppenwebseite wird von uns laufend aktualisiert und erweitert. Wir sind ein bunt zusammengewürfelter Haufen von Expert*innen und Interessierten aus ganz unterschiedlichen Bereichen, aus verschiedenen wissenschaftlichen Einrichtungen und dem Wissensmanagement selbst.

Was macht die Fachgruppe und wie kann ich mitmachen?

Wir treffen uns einmal im Monat per Zoom für eine Stunde und arbeiten an unserem je aktuellen Thema. Einmal im Jahr organisieren wir auch eine Session beim Knowledge Camp (gkc) und wenn es sich darüber hinaus anbietet auch bei weiteren Workshops oder Konferenzen.

Die Fachgruppe steht allen Interessierten offen! Wer sich an der Fachgruppe beteiligen (oder einfach nur mal reinschauen) möchte, schreibt eine Mail an Jonathan Geiger (Kontakt) oder Edith Salz (Kontakt) oder/und trägt sich in das Webformular der Fachgruppe ein: https://forms.gle/7HFF9NX4sRCkic8S6.

Was ist denn das aktuelle Thema der Fachgruppe und was ist geplant?

In den letzten Monaten haben wir uns als Fachgruppe intensiv mit einem bestimmten Teilbereich der Wissenschaft beschäftigt: dem (Promotions-)Studium. Wir wollen Studierende darin unterstützen, eine Orientierung hinsichtlich nützlicher Methoden und Werkzeuge des Wissensmanagements für ihre jeweilige Studiensituation zu bekommen. Schließlich konnten wir eine 60-Seiten-starke Handreichung zum Wissensmanagement im Studium (V3.0) Ende 2025 auf Zenodo veröffentlichen: https://doi.org/10.5281/zenodo.17770645. Die Handreichung ist modular aufgebaut, deckt acht Aktivitätsbereiche des Studiums ab (strategische Lernorganisation, Notizverwaltung, Literaturverwaltung, Ideenfindung, Recherchieren, Lernen aus Erfahrungen, Wissensarbeit in der Gruppe und Textproduktion) und führt einschlägige Fertigkeiten, Methoden und Werkzeuge auf, die auch innerhalb der Handreichungen querverlinkt sind.

Seit Januar 2026 widmen wir uns intensiv dem Thema Künstliche Intelligenz in der Wissenschaft im Zusammenhang mit Wissensmanagement. Wir haben dazu Impulsvorträge diskutiert und uns dem Thema genähert, auch vor dem Hintergrund unserer Handreichung, in der es auch um das Verhindern von Kompetenzverlust (durch KI) geht, sowie um den Erhalt der digitalen Souveränität.

Für die zweite Jahreshälfte 2026 planen, wir offene, virtuelle Sprechstunden zu organisieren, die sich ganz allgemein dem Thema Wissensmanagement in der Wissenschaft widmen – und damit eben auch offen sind für die konkreten Themen Wissensmanagement im Studium, Werkzeuge und KI in der Wissenschaft, aber auch alles darüber hinaus.


Aktivitäten der GfWM

Wir bieten kollegiale Beratung! – Fachgruppe Female Empowerment im Wissensmanagement

von Carina Goffart und Verena Döhler

Das Treffen der Fachgruppe „Female Empowerment“ zur Kollegialen Beratung am 13. Mai 2026 war ein echter Erfolg – eine wertvolle Gelegenheit, sich als weibliche Wissensmanager gegenseitig zu stärken, Herausforderungen zu reflektieren und gemeinsame Lösungen zu finden.

In der kollegialen Beratung der Fachgruppe tauschen wir uns zu ganz konkreten Problemstellungen von weiblichen Wissensmanagern in vertrauensvoller, respektvoller und empathischer Atmosphäre aus – ohne Hierarchie, ohne Werturteile, mit gegenseitiger Unterstützung. Eine Fallgeberin bringt ein Problem ein, zu dem sie Beratung wünscht und nach einem vorgegebenen System wird in einem Reflecting Team eine Lösungsstrategie erarbeitet und der Fallgeberin vorgeschlagen. 

Kollegiale Fallberatung in 7 Schritten

Die Kollegiale Beratung ist damit eine systematische Methode, mit der wir uns nicht nur fachlich, sondern auch persönlich stärken, Herausforderungen gemeinsam reflektieren und Lösungen finden – ganz im Geist von Female Empowerment durch Gemeinschaft.

Unser Erfahrungsbericht vom 13. Mai

Kurz vor dem langen Himmelfahrtswochenende wurde es in unserer Community noch einmal lebendig und engagiert. Die Freude daran, die Methode aktiv auszuprobieren, war spürbar und genau davon lebt die Kollegiale Beratung: von der Beteiligung aller.

Besprochen haben wir den Fall einer Kollegin aus dem Wissensmanagement – eine Situation, an die sicherlich viele von euch aus eigenem Erleben andocken können: Sie ist Expertin in ihrem Fachgebiet und trotzdem finden Meetings ohne sie statt. Ihren Projekten wird weder Budget noch Priorität eingeräumt. Eine Situation, die verärgert, frustriert und auf Dauer zermürbt.

Die Gruppe agierte als eine Art Sounding Board für die Fallgeberin und so wurden in den Phase 2 und 3 Fragen zu Klärung gestellt und die Situation analysiert und in Phase 5 sprudelten schon bald die Ideen zur in Phase 4 formulierten konkreten Fragestellung. Wir haben Wissen weitergegeben, Erfahrungen geteilt, laut gedacht und ins Unreine gesprochen. Schon diese Teilhabe an der Reflexion des eigenen Anliegens durch Außenstehende bietet die Chance, durch anderer Menschen Augen auf die Situation anders und neu zu gucken. Alles Gesagte haben wir für die Fallgeberin dokumentiert und konnten ihr so am Ende ein volles Ideen-Schatzkistchen mitgeben: Vorschläge, Ansätze und Erfahrungswissen. Die Fallgeberin kann sich nun davon inspirieren lassen und bei Bedarf daran bedienen, wenn sie ihre nächsten Schritte plant.

Dass so viel Wertvolles aus unserer Runde entstehen konnte, hatte sicherlich auch mit der Atmosphäre zu tun: Wir haben ausreden lassen, zugehört und anerkannt – keine Ratschläge, keine Rechthaberei, kein Augenrollen. Als Moderatorin habe ich die Runde durchweg als vertrauensvoll, konstruktiv und stärkend erlebt.

Eines sollte man bei der Kollegialen Beratung eher nicht erwarten: den schnellen Fix. Und sie löst keine strukturellen Probleme. Aber sie schafft Klarheit darüber, was in der eigenen Hand liegt und das ist oft der wichtigste Schritt.

Ein herzliches Dankeschön an die Fallgeberin, die sich mit ihrem Anliegen geöffnet hat und ein ebenso herzliches Dankeschön an alle Kolleginnen, die sich die Zeit genommen haben mitzumachen.

Weil wir glauben, dass weibliche Stärke in der Gemeinschaft wächst, laden wir dich herzlich ein: 

Melde dich bei uns, wenn du eine kollegiale Beratung wünschst – oder wenn du selbst als Mentorin oder Beraterin unterstützen möchtest. Denn gemeinsam sind wir stärker – und jede Stimme zählt.
Kontakt: Verena Döhler und Carina Goffart


Aktivitäten der GfWM

Update aus der Fachgruppe Digitale Transformationsprozesse

von Tanja Krins, Leiterin der Fachgruppe Digitale Transformationsprozesse

Am 08. Mai 2026 fand im Anschluss an die Mitgliederversammlung der GfWM e. V. ein Erfahrungsaustausch der Regional- und Fachgruppen statt. Es war sehr spannend, einen Einblick in die vielfältigen fachlichen Aktivitäten zu erhalten. Das große Spektrum der Themen, in denen sich in den unterschiedlichen Fachgruppen regional über ganz Deutschland und Österreich verteilt die Mitglieder und auch weitere Interessenten ehrenamtlich engagieren, macht deutlich, wie aktuell Fragen rund ums Wissensmanagement weiterhin sind.

Der Bericht der Fachgruppe Digitale Transformationsprozesse über ihre Aktivitäten im vergangenen Jahr und bereits geplante anstehende Aktivitäten für 2026ff belegt dies sehr klar. Mit Veröffentlichung der Studie „Wissenstransfer und Onboarding in der öffentlichen Verwaltung – ISSN 2511-4883“ im Juni 2025 traf die GfWM-Fachgruppe offensichtlich den Nerv vieler Personalverantwortlicher in Kommunal-, Landes und Bundesverwaltungen sowie anderen Verwaltungseinrichtungen, insbesondere im Hochschulbereich. Dies zeigt sich in einer bundesweit regen Nachfrage nach online – und Druckexemplaren der Veröffentlichung, in mehr als 400 Lese-Aufrufe im Portal „ResearchGate“ für wissenschaftliche Publikationen und in zahlreichen erfolgreichen Einreichungen bei Konferenzen und Einladungen zu Vorträgen.

Vertreterinnen und Vertreter des Autorenteams stellten im vergangenen Jahr 2025 die Publikation u. a.
– auf der Herbsttagung des NEGZ e. V., dem Kompetenznetzwerk Digitale Verwaltung, in Berlin
– beim online Meeting der NExTcommunity Wissensmanagement
– und auf den WiMa-Tagen in Stuttgart vor.

In 2026 folgten
– das online BarCamp „Staat-in-die-Zukunft“ und
– das internationale Rechtsinformatik-Symposium IRI§2026 an der Universität Salzburg.

Im Rahmen der jeweiligen Präsentationen, Diskussionen und Workshops konnten jeweils neue Impulse aufgenommen werden, wie beispielsweise der Aspekt Künstlicher Intelligenz als unterstützendes Mittel für den Wissenstransfer (IRI§-Konferenz). Zugleich wurden neue Interessentinnen und Interessenten für die Mitarbeit in der Fachgruppe gewonnen.

Für 2026 sind weitere Teilnahmen in Planung, u. a. Beteiligung am Call for paper der Fachtagung Rechts- und Verwaltungsinformatik der Gesellschaft für Informatik e. V. an der TU Dresden und beim GKC2026 im frizzforum in Berlin. Der Jahresbericht der Fachgruppe ist wie gewohnt im Teams-Bereich der GfWM e. V. verfügbar und kann nach dem Login als Mitglied dort abgerufen werden.


Aktivitäten der GfWM

Conference-Networking für weibliche Wissensmanager: Smalltalk mit großem Impact!

Save the date: 30.09.2026 von 16.00 bis 17.30 Uhr

von Carina Goffart

Du stehst auf einer Konferenz, bei einem Networking-Event oder in einer großen Runde – und spürst: Du willst Verbindungen knüpfen. Du willst gehört und gesehen werden. Du willst dich einbringen. Aber du weißt nicht, wie du den Anfang machen sollst. – Dann ist dieser Workshop genau das Richtige für dich.

In diesem exklusiven, 1,5-stündigen Online-Workshop für weibliche Wissensmanagerinnen, geleitet von Carina Goffart, geht es um eine der wichtigsten, aber oft unterschätzten Fähigkeiten im beruflichen Alltag: das strategische Networking auf Konferenzen – und wie du es mit Authentizität, Selbstsicherheit und Empowerment meisterst.

Du übst, wie du:

  • wertschätzend Beziehungen aufbaust – ohne dich zu verstellen
  • Kontakte initiierst, auch wenn du „nicht der Star“ bist
  • Atmosphäre schaffst, bevor du über Fachthemen sprichst
  • Sicherheit im Gespräch entwickelst – auch in großen Gruppen
  • dich mit Würde und Taktgefühl verabschiedest – ohne „abzuhauen“
  • deine Expertise einbringst – ohne „mansplaining“

Wir erarbeiten uns ein paar theoretische Grundlagen und üben dann mit realen Szenarien aus dem Alltag:

  • Du stehst am Buffet und jemand kommt zu dir – was sagst du?
  • Du möchtest jemanden Bestimmten ansprechen – wie gehst du vor?
  • Du bist in einer Gruppe, aber niemand redet mit dir – wie kannst du einsteigen?

Für wen ist dieser Workshop?

Für weibliche Wissensmanagerinnen, die mehr Sichtbarkeit, mehr Vertrauen und mehr Einfluss auf Konferenzen möchten. Für diejenigen, die wissen: Wissen ist wichtig – aber Atmosphäre und Beziehung im ersten Kontakt entscheiden, wer gehört wird.

📅 Termin: 30.09.2026 von 16.00 bis 17.30 Uhr
⏰ Dauer: 1,5 Stunden | 🌐 Online
👥 Teilnehmerinnen: Max. 30 Personen
👩‍💼 Exklusiv für weibliche Mitglieder der GfWM

👉 Jetzt per Mail anmelden bei Carina Goffart Kontakt, Gesa Krauss Kontakt


Aktivitäten der GfWM

Jetzt anmelden: GfWM KnowledgeCamp 2026 am 08./09. Oktober in Berlin

von Andreas Matern

Wer einmal dabei war, weiß: Der Wert des KnowledgeCamps bemisst sich nicht in Euro. Er bemisst sich in Ideen, die man mitnimmt. In Verbindungen, die entstehen. In dem Gefühl, endlich unter Gleichgesinnten zu sein.

Denn zum GKC kommt ihr nicht, um zuzuhören – ihr kommt, um mitzugestalten. Als aktiv Teilgebende, nicht als Publikum.

Was euch erwartet:

  • Anderthalb Tage echter Austausch in einem Format, das ihr in wesentlichen Teilen selbst bestimmt – eure Themen, eure Sessions, eure Energie
  • Das Thema der Stunde: Wie verändert KI Wissensarbeit, Wissensprozesse und den Sinn von Wissensmanagement? Aktueller könnte ein Schwerpunkt kaum sein.
  • Kuratierter Track mit vorab ausgewählten Expert*innen-Beiträgen aus dem D-A-CH-Raum und darüber hinaus
  • Praxis pur: Zugang zu Praktikerinnen und Praktikern aus Wissensmanagement, Organisationsentwicklung, Learning & Development und digitaler Transformation – in einer Dichte und Offenheit, die es so sonst nirgends gibt
  • Get Together am Abend – der informelle Austausch, den viele im Rückblick als wertvollsten Moment des ganzen Events nennen
  • Eine Community, die bleibt – Kontakte, Kooperationen

 
Das GKC ist der Raum für Gespräche, die anderswo nicht stattfinden. Seid dabei – vor Ort in Berlin oder online.

Wir freuen uns, euch auch in diesem Jahr wieder beim GKC begrüßen zu dürfen.

GfWM regional

Region Nord

Gemeinsam Wissen vernetzen: Die neue GfWM Regionalgruppe Nord startet durch

von Frank Jaster, Koordinator Regionalgruppe Nord

Mit der neuen Regionalgruppe Nord entsteht im Netzwerk der GfWM eine Plattform für Menschen, die sich mit Wissensmanagement, organisationalem Lernen, Wissenstransfer und moderner Zusammenarbeit beschäftigen. Ziel ist es, den Austausch zwischen Praktiker aus unterschiedlichen Unternehmen und Branchen wieder stärker regional zu verankern – offen, praxisnah und unkompliziert.

Beim Auftakttreffen im April wurde schnell deutlich: Der Bedarf an Vernetzung, gegenseitigem Lernen und Austausch zu aktuellen Themen wie KI und Wissenstransfer ist groß. Gleichzeitig wollen wir neue Wege gehen: Statt auf reine Präsenzveranstaltungen setzen wir bewusst auf flexible digitale Formate, damit Interessierte aus Hamburg und Schleswig-Holstein einfach teilnehmen können.

Die Regionalgruppe bietet die Chance,

  • neue Impulse und Perspektiven zu gewinnen,
  • Erfahrungen aus der Praxis zu teilen,
  • wertvolle Kontakte aufzubauen und
  • gemeinsam Ideen und Aktivitäten zu entwickeln.

Geplant sind zwei bis sechs Treffen pro Jahr – niedrigschwellig, interaktiv und offen für Mitglieder sowie Nicht-Mitglieder der GfWM. Zwischen diesen Terminen organisieren wir uns in einer Signalgruppe sowie über einen eigenen MS Teams-Kanal innerhalb der GfWM.

Erste Berichte auf LinkedIn findet ihr hier:
10.04.2026 – Bericht vom 1. Regionaltreffen
28.05.2026 – Ankündigung 2. Regionaltreffen

Das nächste Online-Treffen findet am Donnerstag, 4. Juni, von 18:00 bis 19:30 Uhr statt.

Du interessierst dich für Wissensmanagement, Lernen in Organisationen oder den Austausch mit anderen Wissensbegeisterten? Dann sei dabei und gestalte die neue Regionalgruppe Nord aktiv mit! Melde dich gerne bei Frank Jaster (Kontakt).


ABCD-Region

Regionalgruppentreffen in Köln

Save the Date 09. Juni 2026, 18.00 Uhr digital und vor Ort

von Gesa Krauss und Carina Goffart (Regionalkoordinatorinnen)

Gesa Krauss und Carina Goffart laden die ABCD-Region und alle überregional Interessierten Wissensmanager*innen zu einem Impuls-Workshop mit der Referentin Meike Bredendiek ein:

Wissentlich gerecht: Die Bedeutung gendersensibler Sprache verstehen

Gendersensible Sprache hat seit mehreren Jahren an Sichtbarkeit und Bedeutung gewonnen und wird gleichzeitig vielerorts infrage gestellt. Dies führt zu Unsicherheiten und Unklarheiten, was den Hintergrund und die Anwendung von geschlechtergerechter Sprache betrifft. Dieser Impuls führt in grundlegendes Wissen über Bedeutung, Wirkung und Ausgestaltung gendersensibler Sprache ein. Die Teilnehmenden erhalten hierbei praktische Hinweise, wie sie inklusiv und geschlechtergerecht kommunizieren können.

Meike Bredendiek (sie/ihr) ist studierte Sozialwissenschaftlerin der Ruhr-Universität Bochum. Seit ihrem Abschluss im Jahr 2019 arbeitet sie an der Universität zu Köln als wissenschaftliche Mitarbeiterin und ist hier für gemeinwohlorientierte Projektseminare verantwortlich. Sie ist ausgebildete Social Justice & Diversity Trainerin.

Anmeldungen nehmen wir gerne auch per Mail entgegen. Bitte gebt bei Eurer Anmeldung an, ob Ihr vor Ort oder digital teilnehmen möchtet! Anmeldung bei Gesa Krauss und Carina Goffart

Wichtige Hinweise zur Teilnahme:
– Der Link zur Videokonferenz wird ca. 12 h vor Beginn in diesem Event zur Verfügung gestellt.
– Die Personen, die sich für eine Teilnahme vor Ort entscheiden, erhalten die genaue Adresse an de Universität zu Köln 12 h vor Beginn per Mail.
– Personen, die vor Ort teilnehmen, werden gebeten, ein internetfähiges Endgerät (Laptop empfohlen!) mitzubringen, um während des Impuls-Workshops auf das gemeinsame digitale Whiteboard zugreifen zu können.


Österreich

Regionalgruppe Österreich ist wieder aktiv!

Durch eine Kooperation der GfWM mit der Knowledge Management Austria (KM-A) konnte die Regionalgruppe Österreich wieder aktiviert werden. Die KM-A veranstaltet regelmäßige Treffen der „Wissenspartnerschaft“, die am Wissensmanagement interessierte in Österreich vernetzt. Die Website der Regionalgruppe wurde aktualisiert: https://www.gfwm.de/category/regional/oesterreich/

Das nächste physische Treffen ist am 23. Und 24. Juni 2026 in Wien geplant, bis dahin gibt es auch kurze „Knowledge Workouts“ zu den vielfältigen Themen des Wissensmanagements. Diese kostenlosen Online-Einheiten stehen natürlich auch GfWM-Mitgliedern aus anderen Regionalgruppen offen!

Kontakt zu den Ansprechpartner*innen

Aktuell auf gfwm.de

Die Übersicht der Redaktion zu aktuellen Beiträgen im GfWM-Blog und auf weiteren Seiten der GfWM (Update seit Februar 2026).

30.05.2026 Call for Papers: CLC Buchprojekt „Persönliches Wissensmanagement“
Wir, die Corporate Learning Community, wollen ein praxisorientiertes Handbuch zusammenstellen, das zugleich eine Momentaufnahme aktueller Praktiken des Persönlichen Wissensmanagements (Personal Knowledge Management/ Personal Knowledge Mastery/ PKM) bietet. … weiterlesen

26.05.2026 Call for Submissions: Bite-sized KMWorld
Call for Submissions unseres Veranstaltungspartners KMWorld Europe: Bite-sized KMWorld is looking for ONLINE speakers – but submissions close THIS WEEK! … weiterlesen

24.05.2026 Call for Papers: CLC Buchprojekt „Persönliches Wissensmanagement“
Call for Papers unseres Kooperationspartners Corporate Learning Community (CLC): Was für ein Buch soll entstehen? Wir, die Corporate Learning Community, wollen ein praxisorientiertes Handbuch zusammenstellen, das zugleich eine … weiterlesen

19.05.2026 31. Treffen der Wissenspartnerschaft / lernOS Convention Satellit Wien am 23. und 24. Juni
Treffen der Wissenspartnerschaft: das Vernetzungstreffen zu Wissensmanagement … weiterlesen

18.05.2026 Das Wissensmanagement-Zertifikat der KM-A
Die KM Academy steht für eine moderne und praxisorientierte Ausbildung im Bereich Wissensmanagement. … weiterlesen

05.05.2026 Jetzt erhältlich: Das Kuratierte Dossier Bd.8 „Knowledge and Co-Creation“
Zum Schwerpunkt „Knowledge and Co-Creation“ zwischen Mitarbeitenden und Organisationen. Ideen und Erfahrungen in Branchen und Initiativen – hier print bestellen – online als PDF … weiterlesen

26.04.2026 Review 2025/2026 und Ausblick der Fachgruppe Digitale Transformationsprozesse
Der MV-Bericht der Fachgruppe Digitale Transformationsprozesse stellt Aktivitäten im vergangenen Jahr und bereits geplante anstehende Aktivitäten in diesem und dem kommenden Jahr vor. … weiterlesen

02.04.2026 Jetzt anmelden zu Mitgliederversammlung 2026 + Erfahrungsaustausch
Die GfWM- Mitgliederversammlung wird in diesem Jahr am Freitag, dem 8. Mai 2026 wie gewohnt in hybrider Form stattfinden. Wir treffen uns dazu einerseits in Präsenz im Sprachinstitut Berlin in der Kommandantenstraße 80, D-10117 Berlin, im 6. OG, Seminarraum C. Andererseits werden Online-Teilnehmende über Microsoft Teams zugeschaltet. … weiterlesen

25.03.2026 Workshop GfWM Kompetenzprofile für Alle
Wie angekündigt, im Februar verschoben, jetzt bereits mit hoher Nachfrage: online Workshop zur Arbeit mit dem GfWM Kompetenzkatalog. … weiterlesen

20.03.2026 Knowledge Workouts
Knowledge Fitness für alle Wissensarbeiter:innen Aus Anlass des 25-jährigen Jubiläums der KM-A sind die Knowledge Workouts kostenlos – ein Geschenk der KM-A an die Wissensmanagement-Community. … weiterlesen

17.03.2026 Ein Plädoyer für die Verwendung des Wissensmanagement-Standards ISO30401 in der GfWM
Mit diesem Blog-Beitrag möchte ich in der GfWM mal eine Diskussion anstoßen, ob wir nicht den Wissensmanagement-Standard ISO30401 als Basismodell verwenden wollen. In der Philosophie und weiteren Disziplinen streitet man seit Jahrtausenden um die „richtige“ Definition von Wissen. Manchmal fühlt es sich im Wissensmanagement genau so an und die Verwendung eines Standards könnte vielleicht helfen. … weiterlesen

14.03.2026 KMWorld Europe 2026
Die GfWM freut sich, eine Partnerschaft mit der ersten KMWorld Europe bekannt zu geben, die allen Mitgliedern der GfWM einen Rabatt von 30 % auf die Teilnahme an dieser brandneuen europäischen Wissensmanagement-Konferenz bietet, die vom 14. bis 15. April 2026 in London stattfindet. … weiterlesen

10.03.2026 Corporate Learning Camp 2026 „Beyond teaching“
„Beyond teaching“ ist das Motto des kommenden Barcamps, das ab übermorgen, vom 12. – 13. März in Hamburg und Online bzw. hybrid stattfindet. … weiterlesen

Aus dem Netzwerk

WMOOC 2026 Oktober bis Dezember 2026

von Gabriele Vollmar


Auch in diesem Jahr wird es wieder einen Wissensmanagement MOOC (WMOOC) geben, und zwar vom 03. Oktober bis 18. Dezember 2026. Momentan sind wir in der Vorbereitung, wozu auch die Planung der Live Sessions gehört: Einmal pro Woche bieten wir den MOOC-Teilnehmenden eine einstündige Online-Session, vorzugsweise (aber nicht ausschließlich) mit einem Blick in die Praxis des Wissensmanagement. Wenn du Lust hast eine solche Session zu gestalten, dann melde dich mit deinem Themenvorschlag bei Gabriele (Kontakt) oder Dirk (Kontakt). Neugierig, was es bisher schon gab? Hier geht’s zur Übersicht der bisherigen Sessions: https://wissensmanagement.open-academy.com/category/vertiefung/


Netzwerk

Wenn Maschinen das Wissen übernehmen – Agentic AI auf der EuroShop 2026

von Temurbek Isakulov, MediaMarktSaturn Retail Group

Was passiert, wenn Wissensarbeit nicht mehr primär von Menschen ausgeführt wird, sondern von Systemen, die eigenständig beobachten, entscheiden und handeln? Diese Frage war auf der EuroShop 2026 in Düsseldorf nicht theoretisch, sondern praktisch erfahrbar.

Im Zentrum vieler gezeigter Anwendungen stand ein Konzept, das aktuell deutlich an Bedeutung gewinnt: Agentic AI. Gemeint sind KI-Systeme, die nicht nur – wie klassische generative KI – auf Anfragen reagieren, sondern kontinuierlich Daten auswerten, Entscheidungen treffen und Prozesse steuern. Damit verschiebt sich nicht nur die Rolle von Technologie im Handel, sondern auch das Verständnis davon, wie Wissen in Organisationen entsteht, genutzt und wirksam wird.

Ein anschauliches Beispiel präsentierte das Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS unter dem Label „Science4Retail“. Im Demonstrator RetAIl Assortment Fit werden externe Marktsignale und Trendbeobachtungen mit internen Unternehmenszielen verknüpft, um Produktsortimente dynamisch zu bewerten und anzupassen. Ergänzend dazu zeigt der RetAIl Allocator, wie Waren automatisiert und bedarfsgerecht über Filialen hinweg verteilt werden können. In beiden Fällen übernehmen vernetzte Agenten Aufgaben, die bislang stark durch menschliche Erfahrung, Abstimmung und situatives Entscheiden geprägt waren.

Aus Perspektive des Wissensmanagements markiert dies eine konzeptionelle Verschiebung. Erstmals werden zentrale Wissensprozesse nicht nur unterstützt, sondern in Teilen operativ durch Systeme ausgeführt: Wissen wird kontinuierlich erfasst, kontextualisiert, verdichtet und unmittelbar in Handlungen überführt. Implizites Erfahrungswissen – etwa die Fähigkeit erfahrener Disponenten, Nachfrageveränderungen frühzeitig zu antizipieren – fließt in Trainingsdaten und Modelle ein und wird so maschinell reproduzierbar gemacht.

Damit stellt sich jedoch nicht nur die Frage, welche Wissensformen auch künftig menschlich bleiben, sondern auch, wie belastbar diese algorithmische Rekonstruktion von Erfahrungswissen ist. Was geht verloren, wenn Kontext, Intuition und situatives Urteilsvermögen formalisiert werden? Und wie verändert sich organisationales Lernen, wenn Entscheidungen zunehmend von autonomen Systemen vorbereitet oder getroffen werden?

Parallel dazu rücken regulatorische Anforderungen stärker in den Fokus. Mit dem europäischen AI-Act gewinnen Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Governance an Bedeutung – Themen, die eng mit etablierten Fragestellungen des Wissensmanagements verbunden sind. Wer verantwortet, was ein KI-Agent „weiß“ und wie er entscheidet? Wie lassen sich Entscheidungslogiken dokumentieren und prüfen? Und welche Strukturen sind erforderlich, um Verantwortung, Kontrolle und Lernen auch in agentischen Systemlandschaften sicherzustellen?

Die EuroShop 2026 hat deutlich gemacht: Agentic AI ist kein Zukunftsszenario mehr, sondern ein gegenwärtiges Gestaltungsfeld. Für das Wissensmanagement bedeutet dies mehr als eine technologische Erweiterung. Es erfordert eine neue Selbstverortung – zwischen der Gestaltung intelligenter Systeme, der Sicherung von Wissensqualität und der Klärung der Rolle des Menschen in zunehmend autonomen Entscheidungsprozessen.


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DGI Praxisseminare Juni und Herbst 2026

(Redaktion)

Die Deutsche Gesellschaft für Information und Wissen e. V. ist Partnerverband der GfWM und setzt ihre Reihe Onlineworkshops im Juni 2026 fort. Ende Juni bis Ende August 2026 verabschiedet sich die DGI in die Sommerpause. Spannende Workshops, frische Impulse und aktuelle Themen aus der Fachwelt werden dann ab Ende August 2026 wieder angeboten.

Übersicht der DGI-Events 2026


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Hinweis: Lesenswerter Beitrag auf Wissenschaftskommunikation.de

Was fehlt, damit aus Wissen Innovation wird

Die Redaktion von Wissenschaftskommunikation.de hat Mitte Mai 2026 einen lesenswerten Beitrag veröffentlicht. Im Fokus stehen die Fragen: Wie entsteht Innovation im Zusammenspiel von Wissenschaft und Wirtschaft? Und welche Rolle spielt Kommunikation dabei? Der Fokus der Redaktion zeigt strukturelle Hürden auf und beleuchtet, wie transdisziplinäre und offene Zusammenarbeit echten Wandel anstoßen kann. Ein Jahr hat sich die Redaktion von Wissenschaftskommunikation.de mit dem Thema “Innovation und Transfer” beschäftigt. Die Ergebnisse der Recherchen fasst die Redaktion in einem Rückblick zusammen. Der thematische Fokus wurde vom Stifterverband gefördert. Den Beitrag hier online lesen


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Neue Fachliteratur

Francisco Sagasti: Knowledge is Power: The Twilight of Sir Francis Bacon’s Epoch and the Prospects for Humanity (Innovation, Technology, and Knowledge Management). Verlag Springer, 244 S., Mai 2026

This book explores the life and legacy of Francis Bacon, tracing how his vision of mastering nature through knowledge influenced centuries of scientific and technological progress. Using scattered writings as a foundation, the author reconstructs the so-called Baconian Program and traces its evolution through the Scientific Revolution, the Enlightenment, and the Industrial Revolution, ultimately reaching its zenith in the 20th century. Bacon’s ideas were extraordinarily successful, but they also had unintended consequences that now challenge their original foundations. As the Baconian epoch comes to a close, the book reflects on the uncertainties of our time and explores emerging paradigms that could lead humanity into a post-Baconian future.

C. Benjamin Nakhosteen: Wissensorientierte Führung: Ein Framework für nachhaltige Kompetenz- und Organisationsentwicklung. Carl Hanser Verlag, 356 S., März 2026.

Wissensmanagement in den Führungsalltag integrieren, Resilienz und Agilität steigern – Teams und Organisationen zukunftsfähig gestalten – Die Erfassung und Weitergabe von Wissen wird für Unternehmen immer mehr zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Doch zumeist wird Wissen zwar irgendwie gemanagt, manchmal werden Verantwortliche dafür bestimmt oder Wissensmanagement wird in die Personalabteilung ausgelagert, aber im täglichen Geschäft spielt der Umgang mit Wissen eine eher untergeordnete Rolle – oftmals mit fatalen Folgen. Diese Publikation integriert Wissensmanagement in den Führungsalltag, verbindet es mit konkreten Führungsaufgaben und liefert einen Leitfaden, wie Wissen als strategische Ressource genutzt wird. Zentrales Element ist dabei ein praxiserprobtes, ganzheitliches Framework, das eine strukturierte Orientierung liefert und anhand zahlreicher Fallbeispiele, Assessment-Tools und Templates konkretisiert wird. Fast nebenbei wird gezeigt, wie der Schritt hin zu einer lernenden Organisation gelingt.

Asha Thomas: Knowledge Management, Leadership, and Innovation in Digital Transformation: Navigating the Future of Organizations (Routledge Studies in Innovation, Organizations and Technology). Routledge, 198 S., Mai 2026

Digital technologies have created an opportunity to bring together knowledge management, leadership, and innovation. Any business that wishes to thrive in today’s competitive digital landscape must prioritize knowledge management. Leadership in the digital era is about leveraging digital tools to manage knowledge to attain a strategic advantage effectively. Thus, leadership is an essential and central element for knowledge creation, acquisition, utilization, and integration. As a result, this book will focus on knowledge management, leadership, and innovation, all intertwined but not covered in existing research. The book integrates knowledge management, leadership, and innovation into a unified framework in the era of digitization, exploring the benefits knowledge management can bring to organizations adapting to new digital requirements in a dynamic environment. It presents both theoretical and empirical research to synthesize these distinct disciplines in a cohesive body of work. The resulting model will create a useful framework to be applied to future research and further add to practical and theoretical implications.

Ettore Bolisani, Maayan Nakash, Constantin Bratianu, Ruxandra Bejinaru: Managing Human and Artificial Knowledge: New Horizons in AI-Supported Knowledge Management (Knowledge Management and Organizational Learning Book 17). Springer, 230 S., Februar 2026

This edited volume offers a comprehensive framework for understanding the role of artificial intelligence (AI) in knowledge management (KM), providing a new benchmark for scholarly discussion in the field. Through a collection of research papers, it explores the symbiotic relationship between AI and KM, supported by theoretical insights and empirical evidence. The book focuses on the concept of „artificial knowledge,“ contrasting it with „human knowledge“ within modern organizations and management. By examining the differences between human and AI-processed knowledge, it presents a fresh perspective on AI’s role in KM. This volume is essential reading for academics, researchers, and professionals in AI, KM, organizational studies, and management who seek to deepen their understanding of these evolving fields.

Jayne Sappington, Alexeis Garcia-Perez, Denise Bedford Knowledge Societies: Spaces and Places (Working Methods for Knowledge Management). Emerald Publishing, 328 S., Mai 2026

Over the past seventy years, the world has been transitioning from an advanced industrial society and economy to a knowledge society and economy. The term „knowledge society“ has been used freely with little concrete definition or characterization. A society is a living thing – it is complex, constantly changing, and multifaceted. Invisible for many years, the pieces and effects of the transition are increasingly evident. Today, people sense that a change is afoot, but they do not have a clear understanding of the nature of the change or how it will affect them. They are challenged to see how they can position themselves to thrive in the new society. A fundamental myth about a knowledge society is that it is focused on people who work in high-profile roles, whose work is information and data-intensive. In fact, a knowledge society is one that values and leverages knowledge as capital and recognizes the knowledge capital of every member of that society. The book explains how spaces and places affect how knowledge capital is created, leveraged, shared, adapted and regenerated in everyday living, working and socializing. The authors draw on the rich thinking and literature on spaces and places to illustrate these ideas in everyday life. The book fills a long-standing gap in the field of knowledge sciences and knowledge economics. It provides an anchor point for understanding the importance of the other aspects and subfields of knowledge management.


Termine

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass sich die hier genannten Veranstaltungen und Formate ggf. kurzfristig ändern können. Aktuelle Informationen erhalten Sie auf den angezeigten Websites der Veranstaltungen.

2026 7th International Conference on Education, Knowledge and Information Management
20. – 22. Juni 2026, Cambridge (UK)
https://www.icekim.org/
TAKE Conference 2026
06. – 10. Juli 2026, Lissabon (Portugal)
In this conference participants aim at addressing this very complex, and yet very crucial question – how do Artificial Intelligence, Knowledge, Education and Citizenship relate, in the Pos-Covid-19 society.
https://take-conference2026.com/
8th Weizenbaum Conference
10. – 11 . Juni 2026, Berlin
Generative AI and Society: What is at stake?
https://www.weizenbaum-conference.de/
lernOS Convention 2026 #loscon26
23. – 24.06.2026 Nürnberg, in dezentralen Lokationen und Online
Das Community-Event zu Wissensmanagement & Lernenden Organisationen steht dieses Mal unter dem Motto „AI for Work that Works!“. Mit dem Code „LOSCON26-GFWM-HP256GW379ZHPHGB“ erhalten Leser*innen des gfwm newsletter einen Rabatt von 10% auf alle Tickets.
https://loscon.lernos.org/de/
K18th International Conference on Knowledge Discovery and Information Retrieval
17. – 31. Juli 2026, Anger (F)
https://kdir.scitevents.org/Home.aspx
IFLA World Library and Information Congress 90th IFLA General Conference
10. – 13.08.2026 Süd-Korea
The IFLA World Library and Information Congress (WLIC) is the international flagship professional and trade event for the library and information services sector.
https://www.ifla.org/events/ifla-world-library-and-information-congress-90th-ifla-general-conference/
KI2026 – 49th German Conference on Artificial Intelligence
11. – 14. August 2026, Bremen
KI is one of the major European AI conferences and traditionally brings together academic and industrial researchers from all areas of AI, providing an ideal place for exchanging news and research results on theory and applications.
https://ki2026.gi.de/
European Conference on Knowledge Management 2026 (ECKM)
03. – 04. September 2026, Rom (Italien)
https://www.academic-conferences.org/conferences/eckm/
Internationale Tagung Wirtschaftsinformatik
06. – 10. September 2026, Linz (Österreich)
Die 21. Internationale Tagung Wirtschaftsinformatik an der Johannes Kepler Universität Linz (Österreich) setzt sich mit diesen Fragen auseinander: Die künstliche Intelligenz (KI) als ‚General Purpose Technology‘ ist maßgeblich für die aktuelle gesellschaftliche Entwicklung. Aus Sicht der Wirtschaftsinformatik stellt sich die Frage, ob die KI in soziotechnischen Systemen nicht nur als Technologie gesehen werden muss, sondern wie sie die Aufgaben und Stellung des Menschen in der Anwendung von Technologie im unternehmerischen Kontext beeinflussen wird.
https://wi2026.at/
SEMANTiCS 2026
15. – 17. September 2026, Gent, Belgien
http://www.semantics.cc/
16th International Conference on Information Science and Technology
01. – 06. Oktober 2026, Coimbra (Portugal)
The conference aims to provide a high-level international forum for scientists, engineers, and educators to present the state-of-the-art research and applications in neural networks and related fields. The symposium will feature plenary speeches given by world-renowned scholars, regular sessions with broad coverage, and special sessions focusing on popular topics.
https://conference.cs.cityu.edu.hk/icist/
re:publica Vienna
02. – 03. Oktober 2026, Wien (Österreich)
Die erste re:publica Vienna bringt das wichtigste europäische Festival für digitale Gesellschaft, Politik, Technologie und Kultur nach Österreich. Die Veranstaltung wird vom Momentum Institut als lokalem Host mitorganisiert und -kuratiert und findet in Kooperation mit dem Kulturhaus Brotfabrik statt.
https://vienna.re-publica.com/de
Frankfurter Buchmesse 2026
07. – 11. Oktober 2026, Frankfurt/M
https://www.buchmesse.de/
GfWM KnowledgeCamp – Wissensmanagement im Zeitalter der KI
08. – 09. Oktober 2026, Berlin und online
Das Barcamp der Gesellschaft für Wissensmanagement bietet Input und Austausch zu folgenden Themen:
– Beitrag des Wissensmanagements für KI – Wie kann Wissensmanagement dazu beitragen, dass KI besser funktioniert?
– Analyse von Wissensprozessen, Wissensarbeit und Aktivitäten – Was kann KI konkret unterstützen, wo sind die Grenzen, und wie verändert sich die Arbeit?
– Grundlegende Fragen nach dem Zweck und der Bedeutung von Wissensmanagement und KI – Was soll Wissensmanagement leisten, und warum?
https://www.gfwm.de/gkc26/
NCP Annual Meeting + General Assembly + The New Club of Paris and The World Capital Institute Joint International Conference 2026
08. – 09. Oktober 2026, Frankfurt Main
Set within the global context of Frankfurt World Design Capital 2026 and the Frankfurt Book Fair, the focus of the next joint academic conference of The New Club of Paris and the World Capital Institute is under the title of Design-Democracy-Diplomacy, which builds on the key aspects of the capitals-based system, including cultural, intellectual, connected, societal, and urban capital.
https://new-club-of-paris.org/the-new-club-of-paris-and-the-world-capital-institute-joint-annual-international-conference-2026/
WissensTransferCamp 2026 – Das Barcamp zu Wissenstransfer & Wissensbewahrung
24. Oktober 2026, Nürnberg
Das 3. WissensTransferCamp ist die zentrale Veranstaltung für die Themen Wissenstransfer & Wissensbewahrung in Organisationen im deutschsprachigen Raum. Mit der vorgelagerten WissensTransferMasterclass (23.09.), in der vier langjährige Expert:innen tiefe Einblicke in ihre Praxis geben, bieten die zwei Tage geballtes Wissen aus der Praxis. Beide Veranstaltungen können unabhängig voneinander gebucht werden, die Masterclass ist in Präsenz, beim Barcamp ist hybride Teilnahme per Microsoft Teams möglich.
https://cogneon.de/event/wissenstransfercamp-2026-geballtes-praxiswissen-zu-wissenstransfer-wissensbewahrung/
10th International Conference on Communications and Future Internet
29. – 31. Oktober 2026, Paris (F)
The conference is dedicated to bridging theoretical research with practical implementation, promoting cross-disciplinary collaboration to address the most pressing challenges in our hyper-connected future.
https://www.iccfi.org/
Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Information und Wissen e V.
05. November 2026, Frankfurt Main
Veränderung der Handlungspraktiken durch KI für Wissensarbeit und Forschung – Standortbestimmung und Ausblick
https://dgi-info.de/event/jahrestagung-dgi-frankfurt-am-main/
Stuttgarter Wissensmanagement-Tage
25. November 2026, Stuttgart
Mensch. Maschine. Mindset: Wissen intelligent nutzen
https://www.wima-tage.de/home.html
Internationale Fachmesse und Kongress für digitale Bildung (LEARNTEC)
02. – 04. Februar 2024, Karlsruhe
Treffpunkt für alle, die Lernen neu denken – mit innovativen Technologien, praxisnahen Lösungen und Impulsen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung.
https://www.learntec.de/de/
didacta – die Fachmesse für alle Bildungsperspektiven
23. Februar 2027, Hannover
https://www.didacta-hannover.de/

Service

Euer gfwm newsletter

4x im Jahr Mitte Februar, Mai, August und November das Update über die Aktivitäten der GfWM – die GfWM in den Regionen – Kurzinterview „Wie steht’s mit …“ – Hinweise aus dem Netzwerk – Termine – …


Euer Beitrag

Kurzanleitung: ein aussagekräftiger Titel + Dein Name als AutorIn + max. 350 Worte Länge mit ggf. 1-2 Zwischentiteln. Weitere Infos: How-to für AutorInnen


Euer Rückblick

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Impressum

gfwm newsletter
Erscheinungsweise: 4x im Jahr im Februar, Mai, August und November
Herausgeber / Redaktion und Gestaltung: Stefan Zillich, re:Quest Berlin+FrankfurtM Kontakt
Kontakt zur Redaktion: newsletter@gfwm.de
Verantwortlicher Herausgeber: Gesellschaft für Wissensmanagement e.V.
Geschäftsstelle: Bessemerstraße 51, 1. OG, 12103 Berlin
Telefon: +49 30 95 999 11 – 0, Email info@gfwm.de
Registergericht: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, Vereinsregister Aktenzeichen VR 39157 B
Homepage www.gfwm.de

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