Rückblick 24.4.2014, „Methodische Wissens-und Erfahrungsweitergabe im Mentoringprozess“ #eblwm

Am 24.4.2014 fand die Kooperationveranstaltung von der „Koordinierungsstelle Mentoring in Sachsen“, der  GfWM regional Sachsen  und dem #eblwm zum Thema:

Methodische Wissens-und Erfahrungsweitergabe im Mentoringprozess

an der TU Chemnitz statt (17:00, im Zentralen Hörsaal- und Seminargebäude, Reichenhainer Str. 90).

Frau Mandy Beck koordiniert hier die Mentorenaktivitäten in Sachsen (siehe auch Mentosa, „Die Komplizen“ u.a.). Die Veranstaltung richtete sich sowohl an die Mentoren aus Unternehmen, Verwaltungen und Universitäten, als auch die Mentees aus Universität, Berufsausbildung und Schule.

Im Impulsvortrag von Dirk Liesch (mir) ging es vor allem um Methoden aus dem Wissensmanagement, die sich besonders für den Mentoring Prozess eignen. Insbesondere auf Interview-Methoden, Story-Telling und Expert Debriefing Methoden wurde dabei eingegangen. Einen weiteren großen Teil nahm das Thema der Chemie zwischen Mentor und Mentee ein, inkl. dem Thema der Motivation beider Partner an der Erfahrungsweitergabe. Dies führte zum Thema des Führens mit Persönlichkeitsmodellen und zu einem Erfahrungsautausch hinsichtlich unterschiedlicher Persönlichkeitstypen und deren Auswirkung auf den Mentoring-Prozess. Hier wurde auch auf das Thema eingegangen, dass die Mentees häufig noch recht jung und deshalb auch häufig unsicher sind. Wie diese motiviert werden, ihre wirklichen Fragen an die Mentoren zu stellen, war ebenfalls ein größerer Komplex im anschließenden Erfahrungsaustausch.

Die weitere Säule im anschließenden Erfahrungsaustausch nahm das Thema ein, was Manager, Unternehmer, Handwerker und Experten in der Wirtschaft motiviert, als Mentor tätig zu werden. Außerdem wurden noch Ideen ausgetauscht, wie man Schulen gewinnt, bei den Mentorenprogrammen für Schüler (Berufs- und Studienfindung) mitzumachen.

Trotz des schönen Wetters, kam es zu einem regen Erfahrungsaustausch zwischen den anwesenden Mentoren und Mentees.

Vielen Dank allen, die dabei waren.

Herzliche Grüße
Dirk Liesch

PS: Für die Veranstaltung habe ich die Methode des „Ideen -Treff“ gewählt, um einen möglichst ungezwungenen Erfahrungsaustausch auf Augenhöhe zu erreichen.

Es war eine sehr schöne Kooperationsveranstaltung, da in Mentoring-Prozessen verschiedene Player aus der Wirtschaft, Handwerk, Verwaltungen und Hochschule mit Nachwuchskräften zusammen treffen und insbesondere die Weitergabe auch von implizitem Wissen (Erfahrungen) eine große Rolle spielt.

Der Rückblick wurde hier erst so spät eingestellt, da er eigentlich schon (inkl. Veranstaltungshinweis) für die kommende neue GfWM-Site gedacht war.