Rückblick: „Aus Fehlern lernen – Verbesserungsmanagement im Unternehmen“ (28.11.2013, Bautzen) #eblwm

Rückblick zum „Aus Fehlern lernen“

Zu unserem letzten Unternehmerstammtisch 2013 gab es einen sehr interessanten Praxisvortrag vom Geschäftsführer Hr. G. Hempel vom Hirschfelder Greifer- und Stahlbau. Die Teilnehmer können sicher auch positiv davon berichten.

Spannend war vor allem, wie ein ganzheitliches Gesamtkunstwerk zum Lernen und Reduzieren von Fehlern in Projekten und der Produktion in einem eher „groben“ Stahlbau- Unternehmen, einfach, effizient und ducrh die Mitarbeiter akzeptiert und für gut befunden, umgesetzt werden konnte.

Obwohl die Genehmigung vorlag, den Impulsvortrag auf Video aufzuzeichnen, kann das Ergebnis als Beispiel dafür dienen, warum so etwas professionell gemacht werden sollte :-(. Da Raum., Personen und Referent ordentlich belichtet wurden, ist die zugehörige Präsentation zu hell um darauf etwas zu erkennen. Somit eignet sich die Aufzeichnung fachlich nur als „podcast“ und auf eine Veröffentlichung wurde verzichtet. Vielleicht ergibt sich nochmal die Gelegenheit es besser zu machen und dieses tolle „good practice“ Beispiel zur Verfügung zu stellen.

Der nachfolgene Erfahrungsaustausch zog sich bis in das „get-together“ hin, wobei sich als Hauptschwerpunkte herausstellten:

  • wie man die Mitarbeiter mitnimmt und motiviert, sich ehrlich daran zu beteiligen und auch eigene Fehler zuzugeben und einzuschätzen.
  • das es nicht Ziel sein kann, alle Fehler zu vermeiden, sondern nur die Zahl und den Schaden daraus zu verringern.
  • es oft schwer messbar ist, welchen Nutzen eine Fehlerverringerung bringt, wenn der Fehler nicht aufgetreten und der Schaden aus dem Fehler nicht bekannt sind, sondern nur der Aufwand zu dessen Vermeidung.
  • das eine offene Fehlerkultur im Unternehmen entscheident für einen ehrlichen Umgang mit Fehlern ist.

„Meckerzettel“ ist wohl der Begriff des Abends geworden und einige interessante unterschiedliche  Ansätze des Fehler- und Verbesserungsmanagements aus den Unternehmen der Teilnehmer wurden diskutiert.

Vielen Dank allen Teilnehmern für ihren Beitrag

Dirk Liesch