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gfwm newsletter 1. Quartal 2026

Information und Austausch im Netzwerk der GfWM

Februar 2026 1. Quartal – 23. Jahrgang, Nr. 119 ISSN 1864-2098

Die Milch kommt nicht aus dem Supermarkt …

… das weiß jedes Kind. Und auch KI entsteht nicht einfach im eigenen Rechner – selbst wenn es manchmal so wirken mag. Bevor die Antworten auf unsere Prompts auf dem Dispay erscheinen, arbeiten dafür weltweit immer mehr große Rechenzentren auf Hochtouren. Sie analysieren umfangreiche Datenmengen und nutzen Modelle, die über Wochen trainiert wurden. Für die notwendige Rechenleistung verbrauchen sie hohe Energieressourcen. 

Sowohl Infrastruktur als auch Verbrauch bleiben für die meisten NutzerInnen weitgehend unsichtbar und führen zu einer spannenden Frage: Gehört zum Body of Knowledge KI-begeisterter WissensmanagerInnen künftig ein grundlegendes Verständnis auch speziell für die technischen Entstehungsprozesse von KI?

Redaktionsteam und AutorInnen wünschen Euch eine informative Lektüre der ersten Newsletter-Ausgabe 2026. Wir freuen uns auf Eure Rückmeldungen und Hinweise.

Stefan Zillich
Redakteur und Ansprechpartner
Kontakt
gfwm newsletter Infos und Archiv

Den nächsten gfwm newsletter erhaltet Ihr übrigens Mitte Mai 2026.

Editorial

Liebe Mitglieder der GfWM,
liebe LeserInnen des gfwm newsletter,

das neue Jahr ist schon ein paar Wochen alt und da ist es praktisch, dass die guten Vorsätze in den Organen der GfWM Mitte des letzen Jahres und im Herbst (GKC25) gefasst wurden.

So sehen wir eine stetige Zunahme der Aktivitäten in unserem GfWM Wiki, dass zu einem zentralen und agilen Arbeitsmedium von und für Mitglieder der GfWM ausgebaut werden soll. „Wiki wiki“ bedeutet im Hawaiianischen „schnell schnell“ und dieses Versprechen erfüllt das Medium ohnehin. Die Beliebtheit als Wissensmanagement-Infrastruktur verdankt es jedoch auch der Nachvollziehbarkeit und Korrigierbarkeit der Beiträge (Versionierung im Hintergrund) und der Referenzierbarkeit durch robuste und „sprechende“ URLs.

Es soll auch der virtuelle Ort für Programmatisches werden und so habe ich zeitgleich mit diesem Newsletter sowohl die bei der letzten Vorstandsklausur identifizierten Arbeitsfelder für die GfWM als auch ein Schlaglicht auf die Ergebnisse unserer Zukunftswerkstatt Ende Juli 2025 im Wiki hinterlegt. Wenn wir dabei im Vergleich zum technischen Rahmen langsam, eben nicht „wiki wiki“ waren, dann liegt es auch daran, dass die Beiträge mit 100% natürlicher Intelligenz aus den Notizen verdichtet wurden und der Versuchung zu widerstehen war, KI in frühen Phasen einer Strukturgebung zu verwenden.

Zwei Themen möchte ich für das noch junge Jahr persönlich herausheben. Digitale Souveränität und eine Verschiebung der Wissensvermittlung in Richtung Oralität.

Digitale Souveränität ist nicht nur im oben skizzierten, kurzfristigen Aufschieben von KI-Nutzung, sondern vor allem im Aufbau von Kompetenzen beim Umgang mit Plattformen zu gewinnen, um Abhängigkeiten und Risiken zu reduzieren und Unabhängigkeit zu stärken. Souveränität gibt es nie anstrengungslos. Für Wissensmanagement heißt das auch: Aufbau technischer Kompetenzen und das Einlassen auf ein Grundverständnis auf das, was technisch hinter den Kulissen geschieht. Dieses gerade nicht an „die Techniker*innen“ zu delegieren sollte uns beim „Managen von Wissen“ entgegen kommen. Denn unsere Gestaltungsaufgabe enthält in der Regel immer eine anspruchsvolle Balance zwischen Mensch und Technik, zwischen Methoden und Plattformen.

Beeindruckt, auch sprachlich wegen seines soziologischen Duktus, hat mich die Lektüre des Buches „Die Zukunft des Lesens“ von Christoph Engemann, der den Begriff der Plattform-Oralität verwendet, um den technisch getrieben Wandel von Literalität zu Oralität scharf- und tiefsinning zu beschreiben. Mehr als angedeutet bereits 1982 von Walter Ong in „Orality and Literacy“ ist es jetzt plötzlich da; mit podcasts, automatischer Transkription und Auswirkungen auf Wissensvermittlung und Wissensmanagement, die erheblich sein werden. Ein bestimmter Ausschnitt des so genannten narrativen Wissensmanagements könnte anschlussfähig sein.

Karsten Ehms


Save the Date: 08.05.2026 GfWM-Mitgliederversammlung 2026

Die Mitgliederversammlung der GfWM findet am Freitag, den 08. Mai 2026 in Berlin statt, sowie online via Teams.

Weitere Informationen zur Agenda und genauem Veranstaltungsort folgen in den kommenden Wochen auf der Website der GfWM und per separater E-Mail an alle Mitglieder.

Aktivitäten der GfWM

Neues aus der GfWM-Fachgruppe Wissens- und Innovationsmanagement in der Wissenschaft

von Edith Salz und Jonathan D. Geiger
GfWM Fachgruppe Wissens- und Innovationsmanagement in der Wissenschaft (WIMWi)

Unsere GfWM-Fachgruppe Wissens- und Innovationsmanagement (WM&IM) in der Wissenschaft beschäftigt sich in erster Linie mit der Einführung, dem Einsatz und der Adaption von WM&IM-Methoden und -Tools in wissenschaftliche Arbeitskontexte, z. B. On- und Offboarding-Methoden von Mitarbeiter*innen in wissenschaftlichen Projekten und Bibliotheken, Zettelkästen für das persönliche Wissensmanagement oder Wissensmanagement im Studium. Die Fachgruppenwebseite (https://www.gfwm.de/wimwi/) wird von uns laufend aktualisiert und erweitert.

Aktivitäten der letzten Monate

In den letzten Monaten haben wir uns als Fachgruppe intensiv mit einem bestimmten Teilbereich der Wissenschaft beschäftigt: dem Promotionsstudium bzw. dem Studium allgemein. Wir haben uns mit Fragen auseinandergesetzt wie: Wie können hier Werkzeuge und Methoden aus dem Wissensmanagement unterstützen, die eigenen Notizen zu verwalten? Vorlesungen zu dokumentieren? Lernziele zu definieren? Wissen in Gruppenarbeiten zu bewahren? etc.

Das Ziel war die Anfertigung und Veröffentlichung einer Handreichung für Studierende, um eine Orientierung hinsichtlich nützlicher Methoden und Werkzeuge des Wissensmanagements zu schaffen.

Vor diesem Hintergrund haben wir auf dem KnowledgeCamp #gkc24 in einer Session die Frage gestellt: Was darf in einer solchen Handreichung nicht fehlen? Die Ausarbeitung erfolgte iterativ unter Konsultation verschiedener Gruppen und mit Feedback unserer primären Zielgruppe in verschiedenen Doktorand*innenkolloquien. Die Handreichung war auch Gegenstand einer Session auf dem #gkc25.

Wissensmanagement im (Promotions-)Studium:
ein Werkzeugkasten der GfWM-Fachgruppe Wissens- und Innovationsmanagement in der Wissenschaft (Nov. 2025, 60 S. PDF)

Schließlich konnten wir die 60-Seiten-starke Handreichung (V3.0) Ende 2025 auf Zenodo veröffentlichen: https://doi.org/10.5281/zenodo.17770645. Die Handreichung ist modular aufgebaut, deckt acht Aktivitätsbereiche des Studiums ab (strategische Lernorganisation, Notizverwaltung, Literaturverwaltung, Ideenfindung, Recherchieren, Lernen aus Erfahrungen, Wissensarbeit in der Gruppe und Textproduktion) und führt einschlägige Fertigkeiten, Methoden und Werkzeuge auf, die auch innerhalb der Handreichungen querverlinkt sind.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten und allen, die uns mit wertvollem Feedback versorgt haben! Durch die Versionierung ist eine laufende Kuratierung möglich, sodass wir nach wie vor sehr gerne Feedback entgegennehmen.

Die nächsten Schritte der Fachgruppe

Im Fokus der nächsten Monate der Fachgruppe steht einerseits die Organisation einer Task Force, die sich der weiteren Kuratierung sowie der Aufbereitung der Handreichung in weiteren medialen Formaten widmet. Andererseits exploriert die Fachgruppe weitere „heiße“ Themen im Bereich Wissensmanagement in der Wissenschaft.

Wie kann man bei uns mitmachen?

Die Fachgruppe steht allen Interessierten offen! Wer sich an der Fachgruppe beteiligen (oder einfach nur mal reinschauen) möchte, schreibt eine Mail an jonathan.geiger@gfwm.de oder e.salz@fz-juelich.de oder/und trägt sich in das Webformular der Fachgruppe ein: https://forms.gle/7HFF9NX4sRCkic8S6.


Aktivitäten der GfWM

Das GfWM Wiki: Ab sofort unter eigener Domain

von Martin Harnisch, Florian Schmuhl, Clara Holler, Karsten Ehms, Michael May und Andreas Matern

Für die nachhaltige Nutzung sind wir mit dem GfWM Wiki von der Domain unseres Wiki Providers auf eine eigene Subdomain umgezogen. Ihr erreicht es nun unter https://wiki.gfwm.de/wiki/Hauptseite. Daneben findet sich der Zugangs-Link zum Wiki auch in der Hauptnavigation der GfWM Website.

Das GfWM Wiki hat aktuell 66 Mitglieder und 53 Seiten. Bereits vorhandene Inhalte sind unter anderem Rückblicke auf vergangene KnowledgeCamps, ein Abkürzungsverzeichnis, Beschreibungen einiger Fachgruppen und Communities sowie erste Methoden aus dem Wissensmanagement.

So kannst auch Du mitmachen!

Alle GfWM-Mitglieder können ganz einfach einen Account beantragen. Stöbert gerne, klickt euch durch die Seiten und deren Verlinkungen und tragt bei, wenn ihr könnt und wollt. Jede Bearbeitung hilft! Für einen einfacheren Einstieg gibt es ein Hilfe-Center mit kurzen Text- und Video-Anleitungen.

Für weitere Fragen, Feedback zum GfWM Wiki oder den Wunsch, der Fachgruppe Wiki beizutreten, erreicht ihr uns unter wiki@gfwm.de.


Aktivitäten der GfWM

„Female Empowerment im Wissensmanagement“ – brauchen wir das (noch)?

von Clara Holler, Carina Goffart, Gesa Krauss

Diese Frage stand im Raum, als sich am 24. Februar 2026 über 20 Teilnehmende aller Geschlechter zum Kick-off der neuen Fachgruppe „Female Empowerment im Wissensmanagement“ trafen.

Bereits in der ersten Austauschrunde zu den Erfahrungen als oder auch mit Female Knowledge Managern wurden zentrale Themen sichtbar, die wir im weiteren Verlauf vertieften. So berichteten Teilnehmerinnen beispielsweise: „wenn ich einen Kollegen mitnehmen, wird ihm mehr technisches Knowhow unterstellt“. Auch wurde diskutiert, dass männliche Wissensmanager im Alltag sowie auch auf Bühnen häufig präsenter wahrgenommen werden – mitunter so dominant, dass Beiträge in Richtung Mansplaining tendieren. Gleichzeitig zeigte sich, dass Frauen im Wissensmanagement häufig bestimmte Stärken zugeschrieben werden, insbesondere Empathie – etwa in Wissenstransferprozessen.

Ein Blick auf die Geschlechterverteilung bei Fachkonferenzen bestätigte die subjektiven Wahrnehmungen vieler Anwesender: Während das Verhältnis unter den Teilnehmenden häufig ausgewogen ist, zeigt sich bei den Speaker*innen ein deutlicher Männerüberhang. Auch das Blue Book on Knowledge Management 2023 weist einen signifikant höheren Anteil männlicher Studienteilnehmer aus.

Was also können wir konkret tun, um die Wissensmanagerinnen zu stärken und ihre Sichtbarkeit zu erhöhen?

Ansatzpunkte, die wir direkt auf einem Whiteboard gesammelt haben:

  • Aufbau von Coaching- und Mentoring-Angeboten von Wissensmanagerinnen für Wissensmanagerinnen
  • Formate für kollegiale Beratung
  • Buddy-Programme für Erst-Sessiongebende beim GKC – nicht nur für Frauen, sondern generell für Menschen, die weniger Bühnenerfahrung mitbringen
  • Gezielte Veranstaltungsformate mit Expertinnen als Impulsgeberinnen
  • Neben inhaltlichen Ansatzpunkten haben wir auch über die zukünftige Zusammenarbeit, die Veranstaltungsfrequenz sowie organisatorische Rahmenbedingungen gesprochen, um aus Ideen konkrete Maßnahmen entstehen zu lassen.

Als Organisationsteam sind wir begeistert von der Offenheit, den differenzierten Beiträgen und der großen Bereitschaft, das Thema Female Empowerment im Wissensmanagement aktiv voranzubringen. Dafür bedanken wir uns herzlich bei allen Teilnehmenden des Kick-offs.

Die Ergebnisse und Erkenntnisse des Kick-offs werden wir in Kürze auch noch auf der Webseite der Fachgruppe (https://www.gfwm.de/female-empowerment/) zum Nachlesen bereitstellen.

Ihr werdet also bald wieder von der Fachgruppe „Female Empowerment im Wissensmanagement“ hören und wir freuen uns auf alles, was da kommen wird.

Orga-Team: Clara Holler, Carina Goffart, Gesa Krauss


Aktivitäten der GfWM

Save the Date

Wissen und Impulse für alle GfWM Mitglieder powered by GfWM Beirat

von Juliane Dieckmann, Clara Holler (Mitglieder des GfWM-Beirats) 

Der Beirat der GfWM, eine bunte Mischung aus erfahrenen und begeisterten WM-Expert*innen  aus den unterschiedlichsten Bereichen der Wirtschaft und Wissenschaft, möchte seinen Wissensschatz teilen und lädt ein zu einer neuen Formatreihe, in der in kurzen 60 – 90 minütigen Sessions spannende und hochaktuelle Themen, Impulse und Lösungen aus der Welt des Wissensmanagement vorgestellt werden. Die Einladung richtet sich an die Mitglieder der GfWM.

Die „GfWM Wissensimpulse“ starten im März 2026 und wir möchten euch die ersten drei Termine schon mal ans Herz legen. Wir starten die Impuls-Reihe mit drei renommierten AutorInnen:

26. März 2025, 15.00 – 16.00 Uhr
„Wissensorientierung als Führungsaufgabe“
mit Dr. Benjamin Nakhosteen

Benjamin beschäftigt die Frage, wie Führungskräfte in einer Zeit bestehen können, in der Wissen schneller veraltet, als es dokumentiert werden kann. In seinem neuen Buch „Wissensorientierte Führung – Ein Framework für nachhaltige Kompetenz- und Organisationsentwicklung“ zeigt Benjamin, warum der professionelle Umgang mit Wissen heute ein zentraler Bestandteil moderner Führung ist. Im Vortrag für die Mitglieder der GfWM wird er erstmals ein 7‑Dimensionen‑Framework vorstellen, das praxisnah veranschaulicht, wie Wissensorientierung im Führungsalltag verankert werden kann – von Werkzeugen und Prozessen über Lernen und Innovation bis hin zu Kultur und Strategie.
Die Teilnehmenden erwartet eine inspirierende Einladung, Führung und Wissensmanagement neu zusammenzudenken – klar, pragmatisch und manchmal auch bewusst provokant.

22. April 2026, 16.30 Uhr
„Nachhaltiges scheitern von Wissensmanagement Projekten“
mit Pavel Kraus

Im zweiten Impuls wird Pavel uns mit der immerwährenden Frage konfrontieren, warum Wissensmanagement-Projekte scheitern – und zwar nachhaltig? Seit über 20 Jahren investieren Organisationen Millionen in Plattformen, Portale und Tools – und wundern sich, warum trotzdem niemand sein Wissen teilt.
Der wahre Grund ist unbequem: Die meisten Wissensmanagement-Projekte waren nie Wissensmanagement-Projekte. Sie waren IT-Projekte mit einem falschen Etikett – und ohne Mut zu Veränderung. Dieser GfWM-Impuls blickt auf 20+ Jahre Wissensmanagement zurück – auf gescheiterte Hoffnungen der 90er, teure Irrtümer und die späte Erkenntnis, dass Wissensmanagement kein Tool-Projekt, sondern ein anspruchsvolles Change-Projekt ist.

06. Mai 2026, 15.30 Uhr
 „Wissen fließt nicht von allein: Wirksamer Wissenstransfer in Netzwerkstrukturen“
mit Gabriele Vollmar

In diesem Impuls wird Gabrieleihre Erfahrungen, Beobachtungen und Ideen mit den Mitgliedern teilen, welche spezifischen Herausforderungen beim Wissenstransfer in Netzwerkstrukturen entstehen? Welche Layer, Logiken und Spannungsfelder müssen berücksichtigt werden? Und wie kann Transfer gestaltet und unterstützt werden – sowohl nach innen als auch nach außen, während eines laufenden Projekts und im Sinne einer nachhaltigen Ergebnissicherung?
Wie lässt sich in einer solchen Komplexität ein zielgerichteter und wirksamer Wissenstransfer innerhalb und außerhalb, während und nach einem Projekt gestalten? Mit diesen Fragen hat sich Gabriele in verschiedenen Projekten und Lehrkontexten in den letzten Jahren intensiv beschäftigt und lädt ein zur gemeinsamen Reflexion.

Mehr Informationen zu den GfWM Wissensimpulsen und zur Anmeldung findet ihr im Veranstaltungskalender auf der Website der GfWM.

Wir freuen uns auf euch!!!


Aktivitäten der GfWM

Save the Date: GfWM KnowledgeCamp 2026 am 08./09. Oktober in Berlin

Das 22. KnowledgeCamp der GfWM – #gkc26 findet am Donnerstag und Freitag, den 8. und 9. Oktober 2026 erneut hybrid, wieder vor Ort in Berlin und online statt. Unter dem Motto „KM in the AI era – Wissensmanagement im Zeitalter der KI“ wollen wir uns u.a. über folgende Fragestellungen austauschen:

  • Beitrag des Wissensmanagements für KI – Wie kann Wissensmanagement dazu beitragen, dass KI besser funktioniert (z.B. durch gute Datenqualität, Taxonomien, Wissensgraphen)?
  • Analyse von Wissensprozessen, Wissensarbeit und Aktivitäten – Was kann KI konkret unterstützen, wo sind die Grenzen, und wie verändert sich die Arbeit?
  • Grundlegende Fragen nach dem Zweck und der Bedeutung von Wissensmanagement und KI – Was soll Wissensmanagement leisten, und warum?

Wann: Donnerstag, 08. / Freitag, 09. Oktober 2026
Wo: frizzforum, Friedrichstr. 23, 10969 Berlin und online

Weitere Informationen folgen in den kommenden Wochen unter https://www.gfwm.de/gkc26/

GfWM regional

Berlin-Brandenburg

Wissen 2026: What’s new? What’s hot? What‘s out?

Was war in unserem Themenfeld Wissen im Jahr 2025 auffällig? Worauf sollten wir uns für 2026 einstellen?

von Ute John

Die traditionelle Jahresauftaktveranstaltung der Regionalgruppe Berlin-Brandenburg drehte sich um aktuelle Entwicklungen rund um das Thema Wissen. Wir blickten zurück auf die 2025 in Projekten und Veranstaltungen gesammelten Eindrücke und reflektierten Erwartungen an 2026.

Wie schon in den letzten Jahren wurde deutlich, dass eine Unterscheidung von „new“ und „hot“ Themen oft schwierig ist. Vieles kommt in einem Anwendungsgebiet oder organisatorischen Umfeld neu auf, in anderem Kontext hat das Thema bereits eine große Dominanz. Daher sind auch nur vereinzelte Themen generell von der Bildfläche verschwunden, also „out“.

TeilnehmerInnen vor Ort und online bei der Jahresauftaktveranstaltung im Januar 2026 der GfWM Regionalgruppe Berlin-Brandenburg beim gastgebenden Fraunhofer IPK in Berlin (Foto: Anne Holtz)

Wiederholt dominierte die allgegenwärtige „Künstliche Intelligenz“ (KI) die Diskussionen. Diese Technologie spielt eine wichtige Rolle beim Umgang mit Wissen im digitalen Umfeld. In unserer Community werden die digital gestützten Verfahren und die Interaktion zwischen Menschen und Maschinen deutlich präsenter. In den klassischen Methoden wurde die Bedeutung der Kommunikation zwischen Menschen stark betont.

Es herrschte Einigkeit, dass die automatisierte Unterstützung von Wissensprozessen mit KI die hohe Eigenkompetenz der Wissensarbeiter nicht ersetzen kann. Da KI Systeme zum „Halluzinieren“ neigen, müssen deren Ergebnisse mit menschlichem Wissen validiert werden. Der Wissensbasis des KI Systems galt unsere Aufmerksamkeit, also die dem jeweiligen System zugrundeliegenden Informationen. Wichtig ist, dass heute übliche KI Systeme auf der Basis von Large Language Models arbeiten, sie verarbeiten und generieren Text. Wissen z. B. über Zusammenhänge und Abhängigkeiten ist darin nicht repräsentiert. Um die Verlässlichkeit der Ergebnisse zu erhöhen, taucht jetzt in Standard-Medien häufiger der Begriff der „Semantischen KI“ auf. In Wissenschaft und industrieller Praxis wird die Verbindung von KI mit Technologien, die auf Bedeutungen und semantischen Zusammenhängen arbeiten, seit längerem verfolgt (Semantische Technologien).

KI bringt auf Dauer gesellschaftliche Veränderungen mit sich. Eine Frage, die wir uns stellen: Wie wird Mensch in Zeiten von KI zum Experten?

Was sind weitere ganz große Themen, die uns 2026 beschäftigen werden?

Software-Systeme werden als autonome Agenten in größeren Netzwerken, auch für das Zusammenwirken mit Menschen, verbunden. Damit erhält ein weiteres Technologiefeld, an dem Informatiker seit Jahrzehnten arbeiten, jetzt den entscheidenden Schub. Kommerzielle Produkte wie Google Gemini und ChatGPT bieten bereits erste Lösungen an.

Der richtige Umgang mit digitalen Technologien ist heute eine Basiskompetenz aller Wissensarbeiter. In der Lehre, genauso wie in der Zusammenarbeit über Generationen hinweg, wird die Diskrepanz im Umgang mit den modernen Geräten und Technologien sehr deutlich. Jüngere Menschen gehen unbeschwert damit um, während viele ältere Menschen, die über Jahrzehnte ihre Erfahrungen in der analogen Welt gesammelt haben, noch nicht selbstbewusst in der digitalen Welt agieren. Weiterbildung, die Zusammenarbeit in gleichberechtigten altersgemischten Tandems und andere Wissenstransfer-Methoden sind gefordert, aber auch grundsätzlich neue Konzepte in der Ausbildung.

Last but not least werden Fragen der Digitalen Souveränität 2026 für Unternehmen und auch auf nationaler Ebene in den Mittelpunkt rücken. Wissen und seine Anwendung muss weiterhin Wettbewerbsvorteile bieten und darf nicht für technische oder politische Kriege missbraucht werden.

Auch in diesem Jahr waren Dr. Ronald Orth und sein Team beim Fraunhofer IPK unsere Gastgeber. Wir bedanken uns, dass wir diesen schönen Raum für Präsenz und Übertragung nutzen durften.

Für weitere Details oder auch Ideen zu vertiefenden Veranstaltungen meldet Euch bitte bei den Regionalkoordinatoren Berlin-Brandenburg.


Save the Date: Wissensmanagement-Konferenzen – was ist Dein Highlight?

von Gesa Kraus und Carina Goffart

Wissensmanagement lebt vom Austausch – und genau dafür sind Events und Konferenzen ein zentraler Treffpunkt. Ob neue Methoden, spannende Praxisbeispiele oder inspirierende Gespräche am Rande: Wissensmanagement-Konferenzen bieten viele Highlights und wertvolle Impulse für die eigene Arbeit.

Im Rahmen des nächsten Regionalgruppen-Treffens am 21. April 2026 um 18.00 Uhr hybrid, vor Ort in Köln, siehe auch im GfWM-Kalender) werden verschiedene Personen aus der Community ihre persönlichen Eindrücke von Konferenzen rund um Wissensmanagement und Lernende Organisation. Wir gehen folgenden Fragen nach:

Welche Themen stehen im Fokus? Welche Zielgruppe ist angesprochen? Was hat Dich besonders inspiriert und was konntest du für deine Arbeit oder persönliche Entwicklung mitnehmen?

Wir planen Beiträge zu folgenden Konferenzen: Knowledge Camp, Wissensmanagement-Tage Stuttgart, PKM Summit Utrecht, Knowledge Summit Dublin, KM Europe London, ECKM, Corporate Learning Camp, LernOS Convention, …

Dein Beitrag ist gefragt! Du warst auf einer der oben genannten Konferenzen oder einem anderen Event zum Thema Wissensmanagement und möchtest deine Erfahrungen, Highlights oder Learnings mit anderen teilen? Dann melde dich bei uns – wir freuen uns über deine Perspektive und deinen Beitrag zur Community.

Lasst uns gemeinsam über die tollen Möglichkeiten andere Wissensmanagement-Begeisterte zu treffen reflektieren, diskutieren und im Nachgang bleibt natürlich noch Zeit zum Netzwerken.

Wir freuen uns auf euch.

Aktuell auf gfwm.de

Die Übersicht der Redaktion zu aktuellen Beiträgen im GfWM-Blog und auf weiteren Seiten der GfWM (Update seit seit Dezember 2025).

02.02.2026 KMWorld Europe 2026
Die GfWM freut sich, eine Partnerschaft mit der ersten KMWorld Europe bekannt zu geben, die allen Mitgliedern der GfWM einen Rabatt von 30 % auf die Teilnahme an dieser brandneuen europäischen Wissensmanagement-Konferenz bietet, … weiterlesen

30.01.2026 Workshop GfWM Kompetenzprofile
Die Fachgruppe GfWM Kompetenzkatalog bietet am 25.02.2026 einen online Workshop an, in dem Ihr die Arbeit mit dem Kompetenzkatalog bei der Erstellung von Kompetenzprofilen für Aufgaben im Wissensmanagement mit viel Spaß genauer kennenlernen könnt. … weiterlesen

22.01.2026 KMGN Course 2026: KM in the new era – From Strategy to Impact
Jedes Jahr veranstaltet das Knowledge Management Global Network (KMGN) – die GfWM ist Mitglied – eine sorgfältig konzipierte Lernreise, die sich auf ein Thema konzentriert, das den tatsächlichen Stand der Disziplin Wissensmanagement widerspiegelt. … weiterlesen

12.01.2026 Wissen 2026 – What’s new? What’s hot? What‘s out? – Ein Austausch.
Traditionell um den Jahreswechsel findet am 21.01.2026 wieder unsere beliebte Veranstaltung What’s new? What’s hot? What’s out? statt. … weiterlesen

19.12.2025 KnowledgeCamp 2025: Rückblick & Dokumentation
Noch einmal herzlichen Dank an die über 220 Teilnehmenden und -gebenden (152 vor Ort und rund 70 online) für zwei Tage voll vernetzungsreichem Austausch, spannender Diskussionen und … weiterlesen

Aus dem Netzwerk

Wissensmanagement im Spannungsfeld von Alltag und Anspruch – praxisnahe Erkenntnisse aus dem Handel

von Temurbek Isakulov, MediaMarktSaturn Retail Group

Wissensmanagement wird in einer zunehmenden Zahl von Organisationen als strategisch bedeutsam anerkannt. In der praktischen Umsetzung zeigt sich jedoch häufig eine erhebliche Diskrepanz zwischen konzeptionellem Anspruch und gelebter Praxis. Im Rahmen meiner empirischen Untersuchung zur Bachelorarbeit im Jahr 2024 beim Einzelhändler MediaMarktSaturn wurden über 150 Mitarbeitende in Deutschland befragt, um zu analysieren, wie innerhalb der komplexen Vertriebsstruktur mit eigenständigen Märkten und einer zentralen Organisationseinheit ein ganzheitliches Wissensmanagement realisiert werden kann. Die gewonnenen Erkenntnisse sind auch auf andere Organisationen übertragbar und werden im Folgenden vorgestellt.

Lesson 1: Mehr Wissen entsteht nicht durch mehr Systeme
Eine zentrale Erkenntnis, insbesondere im stationären Einzelhandel, ist die Überforderung der Mitarbeitenden durch Informationsfragmentierung, redundanter IT-Systeme und eine Vielzahl paralleler Informationsquellen. Mitarbeitende mit direktem Kundenkontakt stehen täglich vor der Aufgabe, produktbezogene Informationen, Preis- und Aktionsdetails, Verfügbarkeiten sowie Prozessvorgaben aus unterschiedlichen Tools, Plattformen und Dokumenten abzurufen, um Kundenanliegen im persönlichen Gespräch sofort klären zu können, anders als in asynchronen Supportformaten wie E-Mails. Gerade im beratungsintensiven Einzelhandel – wie dem Consumer Electronics Einzelhandel – wo Beratungsgespräche persönlich am Point of Sale stattfinden, ist die Geschwindigkeit und ad hoc Auffindbarkeit aktueller Informationen entscheidend. Verzögerungen oder Unsicherheiten wirken sich hier unmittelbar, häufig negativ, auf die Servicequalität und das Kundenerlebnis aus.

Die Handlungsempfehlung besteht in einer konsequenten Konsolidierung der Wissenslandschaft. Anstatt fortlaufend neue Systeme einzuführen, sollten wenige, klar definierte Wissensanker etabliert werden, die als zentrale und verbindliche Anlaufstellen dienen. Entscheidend ist dabei nicht die Menge der verfügbaren Informationen, sondern deren schnelle Auffindbarkeit, Aktualität und Praxistauglichkeit im dynamischen Umfeld des Einzelhandels.

Lesson 2: Implizites Wissen braucht einfache Formate
Implizites Wissen geht besonders häufig im dynamischen Umfeld des Einzelhandels verloren, wenn erfahrene Mitarbeitende das Unternehmen verlassen oder innerhalb der Organisation die Rolle wechseln, etwa vom Verkauf in Führungs- oder Spezialfunktionen. Gerade in solch filialisierten Strukturen ist ein erheblicher Teil des relevanten Wissens erfahrungsbasiert und entsteht im täglichen Kundenkontakt, wie im Umgang mit typischen Einwänden, produktspezifischen Besonderheiten oder den lokalen Gegebenheiten eines Marktes. Klassische Dokumentationen sind nur bedingt geeignet, dieses kontextgebundene Wissen abzubilden.

Stattdessen empfehlen sich praxisnahe und leicht umsetzbare Formate zur Wissenssicherung, wie kurze Praxisbeispiele, kompakte How-to-Beiträge, strukturierte Best Practices, Kurzvideos, FAQ-Sammlungen, Checklisten oder kompakte Erfahrungsberichte, die direkt aus dem Verkaufsalltag heraus entstehen und ohne hohen Dokumentationsaufwand genutzt werden können. Je geringer der zeitliche und formale Aufwand für die Wissensgeber ist, desto höher fällt die Beteiligung aus, was im operativen Umfeld des Einzelhandels von besonderer Bedeutung ist. Gleichzeitig ist es Aufgabe der zentralen Organisationseinheit auf Länderebene, klare Rahmenbedingungen für diese Formate zu definieren, hinsichtlich Struktur, Ablageorte und Verantwortlichkeiten, um einer erneuten Fragmentierung von Wissen, der Entstehung von Informationssilos oder mangelnder Übersichtlichkeit vorzubeugen.

Lesson 3: Pflichtschulungen erzeugen selten nachhaltige Wirkung
Verpflichtende Schulungen zeigen im Einzelhandel häufig nur eine begrenzte nachhaltige Wirkung, da sie sich oft nur eingeschränkt in den dynamischen Arbeitsalltag integrieren lassen. Wissen wird deutlich wirksamer genutzt, wenn Mitarbeitende es bedarfsorientiert und situationsbezogen abrufen können, beispielsweise im direkten Kundenkontakt oder bei kurzfristigen Rückfragen zu Produkten, Aktionen oder Prozessen. Pull-Strategien, unterstützt durch klar strukturierte und leicht zugängliche Wissensplattformen, erhöhen Akzeptanz und Nutzung signifikant. Entscheidend sind dabei eine transparente inhaltliche Gliederung, kurze Lerneinheiten sowie ein konsequenter Fokus auf konkrete Anwendungssituationen am Point of Sale.

Lesson 4: Wissensmanagement ist Führungsarbeit
Wissensmanagement scheitert im Einzelhandel nur selten an fehlender Technologie, sondern vielmehr an unzureichenden organisatorischen und kulturellen Rahmenbedingungen. Führungskräfte auf Markt- und Bereichsebene nehmen eine zentrale Rolle ein, da sie Arbeitsprioritäten setzen, Zeitfenster für Wissensaustausch ermöglichen und die Nutzung von Wissensangeboten im operativen Alltag aktiv vorleben können. Gerade in einem Umfeld mit starkem Tagesgeschäft und hoher Kundenfrequenz ist es entscheidend, dass Wissensmanagement nicht als zusätzliche Aufgabe wahrgenommen wird, sondern als integraler Bestandteil der täglichen Arbeit. Erst wenn Führungskräfte den konkreten Nutzen sichtbar machen und den Wissenstransfer gezielt unterstützen, entwickelt sich Wissensmanagement von einem formalen Nebenprojekt zu einem wirksamen Steuerungs- und Qualitätsinstrument.

Abschließend lässt sich festhalten, dass erfolgreiches Wissensmanagement kein isoliertes Großprojekt der Zentrale sein muss. Kleine, konsequent umgesetzte Maßnahmen mit klarem Praxisnutzen erzielen oft die größte Wirkung. Im Einzelhandel zeigt sich, dass zentrale Leitplanken Informationssilos verhindern und praxisnahe, leicht zugängliche Formate das Erfahrungswissen direkt aus dem Arbeitsalltag nutzbar machen. Die Lessons 1 bis 4 – von der Konsolidierung von Systemen über die Sicherung impliziten Wissens bis hin zu bedarfsorientierten Lernangeboten und aktiver Führungsunterstützung – bieten eine erste konkrete Orientierung, wie Wissensmanagement effektiv, praxisnah und nachhaltig etabliert werden kann.

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Aufgrund des Sperrvermerks der Bachelorarbeit und der internen Richtlinien von MediaMarktSaturn wurde in diesem Artikel auf die Nennung konkreter Tools oder detaillierter Prozessangaben verzichtet. Der Fokus liegt auf den allgemeinen Erkenntnissen. Für Rückfragen und einen weiteren Austausch steht der Autor gerne per E-Mail (temurbek.isakulov@thi.de) oder per LinkedIn zur Verfügung.


Netzwerk

Wissenstransfer in der öffentlichen Verwaltung – Onboarding und Offbording

Gemeinsame Session der GfWM-Fachgruppe Digitale Transformationsprozesse und des NEGZ-Arbeitskreises Kompetenzen & Lernen beim online Barcamp „Staat in die Zukunft“ am 27.01.2026

von Tanja Krins

In ihrer gemeinsamen Session am 27. Januar skizzierten Gabriele Vollmar, Dr. Heiko Stanzick, Tanja Krins und Nicolas Ennemann (alle GfWM e.V.) sowie Philipp Kuscher vom NEGZ e. V. mit zwei kurzen Impulsvorträgen warum wir über Wissen und Lernen in der öffentlichen Verwaltung sprechen müssen.

Philipp Kuscher, einer der Sprecher des Arbeitskreises „Kompetenzen & Lernen“ des Kompetenznetzwerks Digitale Verwaltung e. V. (NEGZ) formulierte treffend: „der Demografische Wandel eröffnet ein „Window-of-Opportunity“, welches es „transformativ“ zu nutzen gilt!“ Ausgehend davon, dass in den nächsten 10 Jahren etwa 27 Prozent der Beschäftigten in der Öffentlichen Verwaltung altersbedingt ausscheiden werden (das sind 1,3 Millionen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einem riesigen Erfahrungsschatz) führte er aus, dass damit bestehende Strukturen und Prozesse zur Befähigung der Beschäftigten an ihre Grenzen kommen werden. Es stellt sich die Frage – so Kuscher – wie Lernen kulturell und organisational verankert werden kann, damit sich die Beschäftigten neue Soft-Skills aneignen, altes Wissen auffrischen und sie sich insgesamt (weiter-)qualifizieren können. Provokant formulierte er die Frage: „Demografischer Wandel und Digitale Transformation: Wie geht das zusammen?“ Der Spagat von Lernbedarfen einerseits und Kapazität sowie Verwaltungskultur andererseits ist aus seiner Sicht zugleich Problem als auch Teil der Lösung!

Diesen Gedanken greift auch die Fachgruppe Digitale Transformationsprozesse der Gesellschaft für Wissensmanagement e.V. (GfWM) auf. Ausgehend davon, dass viele Organisationen im Öffentlichen Dienst vor einer riesigen demografischen Herausforderung stehen und/ oder zugleich kontinuierlich ihre Aufgaben und damit Strukturen ausbauen müssen, besteht ein Bedarf an einem systematischen Vorgehen bei Wissenstransfer und Onboarding. Die Fachgruppe hat sich daher bekanntlich 2023 auf den Weg gemacht, ein grundlegendes Dokument zu entwickeln, das sowohl einen Überblick über theoretische Grundlagen und Modelle gibt als auch Praxisbeispiele verschiedener föderaler Ebenen der öffentlichen Verwaltung vorstellt. Das Ergebnis, die Publikation „Wissenstransfer und Onboarding in der öffentlichen Verwaltung“ (erschienen Juni 2025, https://www.gfwm.de/wtransfer-verwaltung/), soll interessierten Personen den Einstieg in das Thema ermöglichen und gleichermaßen den Dialog mit der praxiserfahrenen Community herstellen.

In der gut besuchten Session wurde rege mit dem online Auditorium diskutiert. Vor allem die nachstehenden Punkte haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Diskussion als Stichworte mitgenommen:

  • Je nach Verwaltungskultur müssen die Begrifflichkeiten angepasst werden (beispielsweise ist das „Erfahrungsmanagement“ als Teil des Wissensmanagements ggf. gesondert herauszustellen).
  • Bei entsprechend strukturierten Behörden ist das „Prozessmanagement“ als Teil des Wissenstransfers entsprechend fokussiert zu betrachten.
  • Die Idee einer möglichen Pflicht zum Wissenstransfer wird sehr kontrovers gesehen. Hier besteht die Gefahr, dass bei einer Pflichtaufgabe ggf. nur sehr oberflächlich dokumentiert wird.
  • Eine Übersicht über erprobte Tools zur Unterstützung wird als sehr hilfreich eingeschätzt. Zugleich verwiesen faste alle Diskutanten darauf, dass diese nicht den Transfer von Mensch zu Mensch ersetzen können.
  • Eine konsolidierte Herangehensweise wird als ressourcenschonend und zielführend betrachtet: nicht jede Abteilung sollte ihre eigene Insellösung umsetzen.

Die Diskussion wird sicherlich demnächst fortgeführt. Eine Möglichkeit dazu bietet das Internationale Rechtsinformatik Symposium an der Universität Salzburg am 19.01.2026, wenn in einem etwas anderen Kontext Wissenstransfer und KI diskutiert werden (https://iris-conferences.eu/programm-programme-iri%c2%a726)

Der „Staat in die Zukunft“ ist eine seit 2022 jährlich durchgeführte online-Veranstaltung, die sich aus der Work4Germany Fellowship 2022 entwickelt hat. Wie auch beim GKC, so hat sich hier eine Gruppe von Freiwilligen zusammengefunden, die ein Barcamp zur Gestaltung öffentlichen Verwaltung organisieren. Das Barcamp wird vollständig durch die ehrenamtliche Arbeit des Orgateams und die Beiträge der Teilnehmenden getragen.

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Weitere Informationen: https://staat-in-die-zukunft.de/
Bildlink zum Graphic Recording: https://staat-in-die-zukunft.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_5396-1536×1075.jpg


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Lesenswerter Beitrag über KI-generierte Bilder in Geschichtsdokumentationen

(Redaktion)

In einem Gastbeitrag auf dem Portal wissenschaftskommunikation.de kritisiert die Historikerin Sabrina Alber den zunehmenden Einsatz KI-generierter Bilder in historischen Dokumentationen.

Anhand des Fernsehformats „Terra X“ des öffentlich-rechtlichen Senders ZDF beobachtet die Autorin, wie fehlende historische Bildquellen zunehmend durch künstlich erzeugte Szenen ersetzt werden. Dies birgt nach ihrer Einschätzung Risiken für das Geschichtsverständnis. KI-Bilder basierten auf statistischen Wahrscheinlichkeiten, statt auf überprüften Quellen und können dadurch Stereotype verstärken sowie historische Darstellungen verzerren.

Zudem bemängelt die Autorin eine zunehmende visuelle Überinszenierung, die wissenschaftliche Inhalte in den Hintergrund dränge und emotionale Effekte über historische Genauigkeit stelle. Bilder hätten erheblichen Einfluss auf das kollektive Geschichtsbild. Daher fordert die Autorin unter anderem auch den verantwortungsvollen Einsatz KI-generierter Bildmaterialien, die zuvor eine intensive Recherche und Kuration erfahren haben sollten.

Sabrina Albers: Diese Bilder formen ein Geschichtsbild, das eine KI festgelegt hat. Veröffentlicht bei: wissenschaftskommunikation.de, 12.01.2026 … weiterlesen: https://www.wissenschaftskommunikation.de/diese-bilder-formen-ein-geschichtsbild-das-eine-ki-festgelegt-hat-94241/


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Save the Date: Corporate Learning Camp 2026

„Beyond teaching“ ist das Motto des kommenden Barcamps, das vom 12. – 13. März in Hamburg und Online bzw. hybrid stattfindet. Nachdem sich die Community bis dato viel mit Methoden und Formaten des Belehrens und deren Möglichkeiten beschäftigt hat, will sie in 2026 mal den Blick weiten und sich dezidiert mit der Frage beschäftigen, was denn alles außerhalb klassischer Lehrgelegenheiten möglich und sinnvoll ist. Dabei will sie keinesfalls das eine durch das andere ersetzen, sondern cokreativ und retrospektiv, explorativ und experimentell, erfahrungsbasiert und blauäugig die Welt #beyondteaching erkunden.

Das 26. Corporate Learning Camp #CLCamp26 Frühjahr ist eine nicht-kommerzielle Veranstaltung für alle Corporate Learning Professionals, veranstaltet von der Corporate Learning Community und Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft: Diesmal NORDMETALL und Berufliche Hochschule Hamburg.

Buchung via Eventbrite (45,00€): https://www.eventbrite.de/o/corporate-learning-community-gug-59857962083


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Neue Fachliteratur

Urs Blum, Jürg Gabathuler, Sandra Bajus: Weiterbildungsmanagement in der Praxis: Bildungsangebote entwickeln. Verlag Springer, 98 S., November 2025

In diesem 2. Band der Trilogie Weiterbildungsmanagement in der Praxis, sind praktische und wirkungsvolle Grundlagen zur Gestaltung des Learning Designs zusammengestellt. Ausgehend vom IAP-Planungsmodell werden Methoden zur Analyse von Bedarf und Zielgruppe vorgestellt sowie verschiedene Möglichkeiten von Learning Designs. Zudem wird in die Vor- und Nachteile agiler Lernwelten und Hinweise zu Erfolgsfaktoren im digitalen Lernen und Gamification eingeführt. Schließlich werden Wirkfaktoren im Transfer von organisationalen Lehr- und Lernprozessen beschrieben. Zielgruppen: Fachkräfte im Bereich Learning & Development, Trainerinnen und Trainer in der betrieblichen Bildung sowie Expertinnen und Experten, die ihr Fachwissen weitergeben oder weitergeben möchten.

Katja Busch: Experience-Management als Future Skill: Wie UX und CX gemeinsam Unternehmen transformieren. Verlag Haufe, 226 S., Januar 2026

In einer Welt, in der Produkte zunehmend austauschbar sind, wird das Erleben – die Experience – für Kund:innen, Nutzer:innen und Mitarbeitende zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Die Autorin liefert strategisches Rüstzeug, um User (UX) und Customer Experience (CX) effektiv in Unternehmen zu integrieren. Statt starrer Rezepte bietet sie fundierte Denkmodelle und flexible Zutaten, die individuell auf die Reife und Kultur der Organisation abgestimmt werden können. Sie kombiniert neurowissenschaftliche Erkenntnisse mit systemtheoretischen Überlegungen und zeigt, wie Experience Management zur Zukunftskompetenz wird.

Nicole Ottersböck, Holger Dander, Sascha Stowasser: Wissensmanagement mit Künstlicher Intelligenz: Erfahrungswissen effizient sichern und transferieren (ifaa-Edition). Verlag Springer Vieweg, 196 S., Dezember 2025

Die geburtenstarken Jahrgänge der 1960er Jahre gehen in den kommenden Jahren in Rente. Die Herausforderung für die Unternehmen: die Identifikation und der Transfer des impliziten Erfahrungswissens bei manuellen Tätigkeiten in der Produktion. Die Beschäftigten haben die Tätigkeiten „im Gefühl“ und es fällt ihnen schwer das unbewusste Wissen zu artikulieren und neuen Beschäftigten zu vermitteln. Um diese Herausforderung zu lösen, wurde im Forschungsprojekt KI_eeper – Know how to keep exemplarisch in zwei Anwenderunternehmen untersucht, ob Künstliche Intelligenz die Identifikation und den Transfer dieses Wissensschatzes effizienter machen kann. Das Open Access Buch vermittelt handlungsleitende Informationen zu den Potenzialen von KI für Wissensmanagement. Es werden praktische Tipps gegeben, wie Unternehmen KI-basierte Technik für sich nutzen und akzeptanzförderlich in den Betrieb integrieren können. Ergänzend dazu zeigen weitere Beispiele von Forschungsprojekten und Start ups wie innovativer Wissenstransfer und -erhalt mit modernen Tools gelingen kann.

Birgit Mandel, Peter Gröndahl: Change Management und Transformation klassischer Kultureinrichtungen: Ziele, Herausforderungen, Erfolgsstrategien. Verlag Springer VS, 232 S., Dezember 2025

Gesellschaftliche Veränderungen fordern grundlegende Veränderungen auch in Kultureinrichtungen, damit diese relevant bleiben und ihre Legitimität als förderungswürdige gesellschaftliche Institutionen wahren können. Was aber bedeuten Transformation, Change Management und Organisationsentwicklung konkret für Kultureinrichtungen? Um welche Veränderungen geht es, und wie gelingen solche grundlegenden Transformationen in Einrichtungen mit einem über Jahrzehnte gewachsenen Kanon, mit impliziten Glaubenssätzen, mit fest institutionalisierten Strukturen und Abteilungen? Welche Konzepte und Instrumente aus den Wirtschaftswissenschaften können auch für den (öffentlichen) Kultursektor greifen, welche neuen, genuin kulturspezifischen Konzepte braucht es? Das Buch befragt Modelle von Change, Transformation und Cultural Leadership auf ihre Adaptierbarkeit, stellt aktuelle empirische Erkenntnisse zu Transformationsmanagement und Cultural Leadership im Kultursektor vor und entwickelt Handlungsoptionen für Kulturorganisationen mit Fokus u.a. auf Führung, New Work, Finanzierung, Teilhabe, Audience Development, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Evaluation.

Florian Offergelt, Sebastian Hofreiter, Thomas Steiner: Künstliche Intelligenz im modernen Wissensmanagement: Ein Praxisleitfaden zur Anwendung von Wissenszwillingen, KI-Agenten und Workflows (essentials), Verlag Springer Gabler, 60 S., Dezember 2025

Ob digitale Wissenszwillinge, KI-Agenten oder automatisierte Workflows: Noch nie konnten Organisationen Wissen so schnell und skalierbar nutzen. Doch wie lassen sich diese Technologien praktisch einsetzen und was bedeutet das für Unternehmen, Teams und Führungskräfte? Dieser Band liefert kompakte, praxisorientierte Antworten. Anhand zahlreicher Beispiele wird gezeigt, wie Prozesse im Wissensmanagement durch den Einsatz von KI gestaltet werden können, von der Problemerkennung über die Entscheidungsfindung bis zur Umsetzung. Interessierte und Führungskräfte erhalten einen fundierten Überblick über Chancen, Risiken und typische Fallstricke beim Einsatz von KI. Das Buch hilft, Potenziale gezielt zu heben, die richtigen Fragen zu stellen und Organisationen im Bereich Wissensmanagement zukunftssicher aufzustellen.

Masayasu Takahashi, Mariko Kishi, Mudiyanselage Saman Dassanayake: Communication and Knowledge in Organizations: Approaches from Positivist and Interpretivist Paradigms (Translational Systems Sciences Band 47). Verlag Springer, 291 S., Januar 2026

This book is a research work that incorporates recent findings on communication and knowledge in organizations and includes contributions from global researchers. It brings together researchers from various countries who are active in this field and describes research on communication and knowledge that considers the development of ICT under the positivist paradigm (Part I) as well as research on communication and knowledge that focuses on language under the interpretivist paradigm (Part II). By approaching research on communication and knowledge in organizations using these two paradigms, this book presents a clear and energetic overview of the characteristics of both.


Termine

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass sich die hier genannten Veranstaltungen und Formate ggf. kurzfristig ändern können. Aktuelle Informationen erhalten Sie auf den angezeigten Websites der Veranstaltungen.

didacta 2026
10. – 14. März 2026, Köln
https://www.didacta-koeln.de/die-messe/didacta/
Corporate Learning Camp 2026
12. – 13. März 2026, Hamburg und online
„Beyond teaching“ ist das Motto des kommenden Barcamps #CLCamp26. Nachdem wir uns viel mit Methoden und Formaten des Belehrens und deren Möglichkeiten beschäftigen, wollen wir in 2026 den Blick weiten und uns dezidiert mit der Frage beschäftigen, was denn alles außerhalb klassischer Lehrgelegenheiten möglich und sinnvoll ist. Dabei wollen wir keinesfalls das eine durch das andere ersetzen, sondern cokreativ und retrospektiv, explorativ und experimentell, erfahrungsbasiert und blauäugig die Welt #beyondteaching erkunden.
https://colearn.de/event/corporate-learning-camp-2026/
Leipziger Buchmesse 2026
19. – 22. März 2026, Leipzig
https://www.leipziger-buchmesse.de/
PKM SUMMIT 2026 – Unlock the Power of Knowledge
20. – 21. März 2026, Utrecht (NL)
https://pkmsummit.com/
FoIKS 2026: International Symposium on Foundations of Information and Knowledge Systems
23. – 26.03.2026, Hannover
The FoIKS symposia provide a biennial forum for presenting and discussing theoretical and applied research on information and knowledge systems. The goal is to bring together researchers with an interest in this subject, share research experiences, promote collaboration and identify new issues and directions for future research.
https://foiks2026.github.io/
KMWorld Europe – Knowledge Management Conference 2026
14. – 15. April 2026 London (UK)
GfWM-Mitglieder erhalten mit dem priority code VIPGFW 30% Preisnachlass auf den All-Access pass.
https://www.kmworld.com/Europe/2026
LEARNTEC 2026
05. – 07. Mai 2026, Karlsruhe
https://www.learntec.de/
15th International Conference on Networked Learning
05. – 08. Mai 2026, Brüssel (BE)
https://www.visit.brussels/en/professionals/event-details.15th-International-Conference-on-Networked-Learning.5700014952
re:publica 26 – Never Gonna Give You Up
18. – 20. Mai 2026, Berlin
https://re-publica.com/de
Wissenschaftliches Publizieren im Wandel 2026
Jahrestagung der IG wissenschaftliche Bibliotheken im Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.
22. – 23. April 2026, Frankfurt/M.
https://www.boersenverein.de/interessengruppen/ig-wissenschaftliche-bibliotheken/jahrestagung-2026-vorab-und-anmeldung/
eKNOW 2026 – The 18th International Conference on Information, Process, and Knowledge Management
24. – 28.05.2026, Venedig (Italien)
https://www.iaria.org/conferences2026/eKNOW26.html
vfm Frühjahrstagung 2026
27. – 29. April 2026, Köln
Nix bliev wie et wor! – Offen für Neuerungen in Information und Dokumentation: Das rheinische Motto spricht es treffend an: zwischen KI-Hype, Spardruck und steigenden Erwartungen an Archive, Dokumentation und Recherchearbeit müssen wir unser Profil schärfen, Wissen neu organisieren – und uns selbst sichtbarer machen.
https://vfm-online.de/cms/processwire/de/tagung/2026/
Knowledge & Information Management, Research & Analysis (KIMRA)
03. Juni 2026, London (UK)
KIMRA 2026 will focus on strategic issues facing KIMRA professionals, with a particular emphasis on how artificial intelligence is transforming our field. As in previous years, we’ll explore a comprehensive range of strategic challenges and opportunities across the profession.
https://www.kimraconference.com/
Data Week Leipzig 2026
01. – 05. Juni 2026, Leipzig
Die Data Week bietet ein einwöchiges Veranstaltungsprogramm rund um die Themenschwerpunkte Daten, Digitalisierung, künstliche Intelligenz und Herausforderungen der Stadtentwicklung.
https://2026.dataweek.de/
TAKE Conference 2026
06. – 10. Juli 2026, Lissabon (Portugal)
In this conference participants aim at addressing this very complex, and yet very crucial question – how do Artificial Intelligence, Knowledge, Education and Citizenship relate, in the Pos-Covid-19 society.
https://take-conference2026.com/
8th Weizenbaum Conference
10. – 11 . Juni 2026, Berlin
Generative AI and Society: What is at stake?
https://www.weizenbaum-conference.de/
IFLA World Library and Information Congress 90th IFLA General Conference
10. – 13.08.2026 Süd-Korea
The IFLA World Library and Information Congress (WLIC) is the international flagship professional and trade event for the library and information services sector.
https://www.ifla.org/events/ifla-world-library-and-information-congress-90th-ifla-general-conference/
European Conference on Knowledge Management 2026 (ECKM)
03. – 04. September 2026, Rom (Italien)
https://www.academic-conferences.org/conferences/eckm/
WI2026 – Internationale Tagung Wirtschaftsinformatik
06. – 10. September 2026, Linz (Österreich)
https://www.jku.at/institut-fuer-wirtschaftsinformatik-information-engineering/news-events/detail/news/wi2026-in-linz-6-10-september-2026/
SEMANTiCS 2026
15. – 17. September 2026, Gent, Belgien
http://www.semantics.cc/
Frankfurter Buchmesse 2026
07. – 11. Oktober 2026, Frankfurt/M
https://www.buchmesse.de/

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4x im Jahr Mitte Februar, Mai, August und November das Update über die Aktivitäten der GfWM – die GfWM in den Regionen – Kurzinterview „Wie steht’s mit …“ – Hinweise aus dem Netzwerk – Termine – …


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